Produktionsplanung
Fertigungsplanung im ERP System statt separater Planungstabellen
BEOSYS begleitet die Produktionsplanung im ERP System von der Kalkulation bis zur Rückmeldung aus der Fertigung, statt Fertigungsplanung zusätzlich in einer separaten Planungssoftware zu pflegen. Kostenstellenauslastung, Maschinenbelegung und Materialverfügbarkeit stehen dabei im selben System zur Verfügung wie Stückliste und Lagerverwaltung.
BEOSYS und die Fertigungsplanung im Betrieb
Produktionsplanung legt fest, wann, mit welchen Maschinen und mit welchem Material ein Auftrag gefertigt wird, und das nicht nur für einen einzelnen Auftrag, sondern für alle gleichzeitig laufenden Aufträge im Betrieb. Mehr zum allgemeinen Begriff liefert der Wikipedia-Artikel zur Produktionsplanung und -steuerung.
Bei BEOSYS ist die Produktionsplanung kein separates Werkzeug, sondern direkt mit Kalkulation, Stückliste, Leitstand und Lagerverwaltung im selben ERP System verbunden.
Fertigungsplanung als Teil des ERP Systems
Fertigungsplanung und Produktionsplanung werden in der Praxis oft synonym verwendet: beide beschreiben, wie Aufträge über Maschinen, Kostenstellen und Zeit hinweg koordiniert werden. Bei BEOSYS läuft diese Koordination im selben ERP System wie die übrige Auftragsabwicklung.
Das unterscheidet sich von einer separaten Planungstabelle, in der Zuordnungen manuell gepflegt und bei jeder Änderung von Hand aktualisiert werden müssen.
Produktionsplanung Software oder Teil des ERP Systems?
Manche Betriebe suchen gezielt nach einer eigenständigen Produktionsplanung Software als Zusatzprogramm. BEOSYS verfolgt einen anderen Ansatz: Kalkulation, Stückliste, Leitstand und Lagerverwaltung laufen im selben ERP System, statt eine zusätzliche, separat zu pflegende Software danebenzustellen.
Das spart den Abgleich zwischen zwei Systemen, kann aber je nach bestehender Softwarelandschaft im Betrieb unterschiedlich bewertet werden.
Vom Auftrag zur Kapazität: Kalkulation als Ausgangspunkt
Ein neuer Auftrag bringt zunächst nur eine Anforderung mit, keine feste Kapazitätszusage. Erst die Planung ordnet ihn den vorhandenen Kostenstellen und Zeitfenstern zu. Die Kalkulationsmodelle im BEOSYS ERP System, inklusive hinterlegter Staffelpreise, liefern dafür häufig die erste Grundlage.
So lässt sich eine bereits erstellte Kalkulation direkt in die weitere Fertigungsplanung übernehmen, ohne die Angaben ein zweites Mal zu erfassen. Damit bauen Kalkulation und Planung aufeinander auf, statt in zwei getrennten Programmen gepflegt zu werden.
Der Leitstand als zentrales Werkzeug
Der dynamische Fertigungsleitstand von BEOSYS zeigt die Auslastung einzelner Kostenstellen, darunter auch die Arbeitsvorbereitung selbst als eigene Kostenstelle neben Konstruktion, Zuschnitt, Kanten, Schleifen, Fügen, Montage, Qualitätssicherung und Versand.
Für die Planung bedeutet das, an einer zentralen Stelle zu sehen, wo im Betrieb noch Kapazität frei ist und wo bereits eng geplant wurde.
Maschinenbelegung über mehrere Aufträge hinweg
Die Maschinenbelegungssteuerung von BEOSYS zeigt, wie sich mehrere Aufträge gleichzeitig auf die vorhandenen Maschinenkapazitäten verteilen. Das ist der Kern der Produktionsplanung: nicht nur, was ein einzelner Auftrag braucht, sondern wie sich alle Aufträge zusammen auf die Maschinen verteilen lassen.
Ohne diesen Überblick laufen Betriebe Gefahr, dieselbe Maschine für zwei Aufträge gleichzeitig einzuplanen und den Konflikt erst in der Werkstatt zu bemerken.
Reihenfolge, Priorisierung und kurzfristige Änderungen
Nicht jeder Auftrag hat dieselbe Dringlichkeit. Ein enger Liefertermin oder ein wichtiger Kunde kann dazu führen, dass ein Auftrag in der Reihenfolge nach vorne rückt, auch wenn er später eingegangen ist.
Nicht jede Änderung lässt sich vorab einplanen. Ein kurzfristig geänderter Liefertermin oder ein zusätzlicher Eilauftrag muss in eine bestehende Planung eingefügt werden, ohne die übrigen Aufträge komplett neu zu ordnen.
Der Leitstand zeigt dabei, welche Kostenstellen von einer solchen Umpriorisierung oder Änderung betroffen wären, bevor die Entscheidung tatsächlich umgesetzt wird.
Engpässe und freie Kapazitäten erkennen
Nicht jede Kostenstelle ist gleich stark ausgelastet. Manche Maschinen werden regelmäßig zum Engpass, während andere Kapazitäten frei bleiben. Wer diese Verteilung kennt, kann gezielt gegensteuern, etwa durch eine andere Reihenfolge oder zusätzliche Schichten.
Ohne einen Überblick über die tatsächliche Auslastung bleibt ein solcher Engpass oft erst dann sichtbar, wenn ein Liefertermin bereits gefährdet ist.
Rüstzeiten und Wechsel zwischen Aufträgen
Beim Wechsel von einem Auftrag zum nächsten fällt an vielen Maschinen eine gewisse Rüstzeit an, etwa für den Werkzeugwechsel oder das Einrichten einer neuen Spannvorrichtung. Wird das bei der Reihenfolge der Aufträge nicht berücksichtigt, summieren sich unnötige Wechsel.
Ein Blick in die Kostenstellenauslastung hilft dabei, Aufträge mit ähnlichen Anforderungen möglichst hintereinander einzuplanen, statt sie zufällig über den Tag zu verteilen.
Material, Rückmeldungen und Fremdfertiger
Materialverfügbarkeit vor der Planung prüfen
Eine Fertigungsplanung ist nur so gut wie die Materialverfügbarkeit, auf der sie beruht. Da Lagerverwaltung und Fertigung im selben ERP System laufen, lässt sich vor der Einplanung eines Auftrags direkt prüfen, ob das benötigte Material bereitsteht.
Das verhindert, dass ein fertig eingeplanter Auftrag an der ersten Kostenstelle liegen bleibt, nur weil ein Teil fehlt.
Rückmeldungen aus der Werkstatt einbeziehen
Über die Betriebsdatenerfassung fließen Rückmeldungen aus der Werkstatt direkt in den Auftragsfortschritt im Leitstand ein. Weicht der tatsächliche Fortschritt von der ursprünglichen Planung ab, lässt sich das direkt erkennen.
Das erlaubt, die weitere Planung anzupassen, statt erst am Ende eines Auftrags von einer Verzögerung überrascht zu werden.
Fremdfertiger in der Fertigungsplanung berücksichtigen
Läuft ein Teil eines Auftrags über einen externen Partner, unterstützt die EDI-Schnittstelle den elektronischen Datenaustausch mit Lieferanten und Fremdfertigern. Auch ausgelagerte Arbeitsschritte bleiben damit Teil derselben Fertigungsplanung.
Das ist besonders dann wichtig, wenn ein Auftrag zwischen eigener Fertigung und externem Partner wechselt und beide Seiten denselben Zeitplan im Blick behalten müssen.
Einzel- und Auftragsfertigung planen
Bei wiederkehrenden Serienteilen lässt sich eine einmal erstellte Planung leichter wiederverwenden. In der Einzel- und Auftragsfertigung unterscheidet sich die Planung dagegen häufig von Auftrag zu Auftrag, je nach Zeichnung und Kundenwunsch.
Die direkte Verbindung von Stückliste, Kalkulation und Leitstand hilft in beiden Fällen, weil sich Fertigungsschritte und Kostenstellen je Position individuell hinterlegen lassen.
Zusammenspiel mit der Arbeitsvorbereitung
Produktionsplanung und Arbeitsvorbereitung greifen ineinander: Während die Arbeitsvorbereitung festlegt, welche Fertigungsschritte ein einzelner Auftrag durchläuft, sorgt die übergeordnete Planung dafür, dass diese Schritte zeitlich zu allen anderen laufenden Aufträgen passen.
Beide Aufgaben greifen bei BEOSYS auf dieselbe Datenbasis in Stückliste und Leitstand zu, statt getrennt gepflegt zu werden.
Fertigungsplanung und Qualitätssicherung
Qualitätssicherung ist im BEOSYS Leitstand eine eigene Kostenstelle, ebenso wie Konstruktion, Zuschnitt oder Montage. Eine Fertigungsplanung, die diesen Schritt nicht einplant, unterschätzt die tatsächlich benötigte Zeit bis zum Auftragsabschluss.
Wird die Qualitätssicherung von Anfang an als eigener Schritt berücksichtigt, fällt sie später nicht als unerwartete Verzögerung auf.
Datenqualität als Voraussetzung
Jede Planung ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie beruht. Eine vollständige Zeichnungsnummer, ein korrekt hinterlegter Baugruppenaufbau und eine passende Zuordnung der Fertigungsschritte sind deshalb die Grundlage für alles Weitere.
Fehlt an einer Position eine Angabe oder ist sie veraltet, wirkt sich das direkt auf die Kostenstellenauslastung im Leitstand aus.
Sonderanfertigungen und Prototypen einplanen
Bei einer Sonderanfertigung oder einem Prototyp gibt es meist noch keinen erprobten Ablauf, auf den sich die Einplanung stützen kann. Die benötigten Kapazitäten müssen deshalb neu abgeschätzt werden, oft in enger Abstimmung zwischen Konstruktion und Werkstatt.
Da Stückliste und Kostenstellen im selben ERP System liegen, lässt sich eine für eine Sonderanfertigung neu angelegte Zuordnung anschließend auch als Vorlage für ähnliche künftige Aufträge nutzen.
Termintreue und Zusammenarbeit im Betrieb
Termintreue durch realistische Planung
Ein Liefertermin lässt sich nur einhalten, wenn die Planung realistisch einschätzt, wie lange die einzelnen Fertigungsschritte an den jeweiligen Kostenstellen dauern. Die Kostenstellenauslastung im Leitstand liefert dafür eine laufend aktuelle Grundlage.
Damit lässt sich ein neuer Auftrag realistischer einplanen, statt Termine allein auf Basis von Erfahrungswerten zuzusagen.
Zusammenspiel mit dem Vertrieb
Auch der Vertrieb profitiert von einer verlässlichen Einschätzung, wie stark die Fertigung aktuell ausgelastet ist. Eine realistische Zusage zum Liefertermin lässt sich leichter treffen, wenn der aktuelle Auslastungsstand der relevanten Kostenstellen bekannt ist.
Das verhindert, dass Zusagen gegenüber Kunden gemacht werden, die die Fertigung anschließend nur mit Mühe oder gar nicht einhalten kann.
Zusammenarbeit zwischen Planung und Werkstatt
Eine Planung entsteht selten allein am Schreibtisch. Häufig braucht die Planung Rückmeldung aus der Werkstatt, etwa dazu, ob eine vorgesehene Reihenfolge tatsächlich praktikabel ist oder ob eine Maschine kurzfristig anders belegt werden muss.
Da Kalkulation, Stückliste und Kostenstellen in demselben ERP System liegen, lässt sich eine solche Rückmeldung direkt am betroffenen Auftrag vermerken, statt sie in einer separaten E-Mail oder Notiz festzuhalten.
Transparenz gegenüber dem Kunden
Wer den Fortschritt eines Auftrags jederzeit im Leitstand nachvollziehen kann, kann Kundenanfragen zum aktuellen Stand deutlich schneller beantworten. Statt erst in der Werkstatt nachfragen zu müssen, reicht ein Blick in die Kostenstellenauslastung.
Das gilt besonders bei längeren Aufträgen mit vielen Fertigungsschritten, bei denen Kunden zwischendurch nach dem aktuellen Stand fragen.
Nachvollziehbarkeit bei Reklamationen
Kommt es zu einer Reklamation, lässt sich mit einer sauber dokumentierten Zuordnung von Fertigungsschritten zu Positionen und Kostenstellen leichter nachvollziehen, an welcher Stelle im Ablauf ein Problem entstanden sein könnte.
Das ersetzt keine eigene Qualitätssicherung, hilft aber dabei, eine Ursache gezielter einzugrenzen, statt den gesamten Ablauf noch einmal von vorn zu prüfen.
Nachkalkulation und Auswertung
Nach Abschluss eines Auftrags lässt sich der tatsächliche Aufwand je Kostenstelle mit der ursprünglichen Kalkulation vergleichen. Weicht ein einzelner Fertigungsschritt deutlich vom geplanten Aufwand ab, fällt das direkt auf.
Solche Erkenntnisse lassen sich wiederum für künftige, ähnliche Aufträge nutzen, um die Planung Schritt für Schritt realistischer zu gestalten.
Für welche Betriebe sich strukturierte Produktionsplanung lohnt
Besonders für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau oder Werkzeugbau, die mehrere Aufträge gleichzeitig durch dieselben Maschinen führen, zahlt sich eine strukturierte Planung aus.
Das gilt für kleinere Betriebe mit wenigen Mitarbeitenden ebenso wie für wachsende Unternehmen mit mehreren Standorten und einer wachsenden Zahl paralleler Aufträge.
Produktionsplanung bei mehreren Standorten
Fertigt ein Betrieb an mehreren Standorten, muss die Produktionsplanung auch standortübergreifend nachvollziehbar sein. Da alle Standorte im selben BEOSYS ERP System arbeiten, muss nicht jeder Standort eine eigene, isolierte Planung pflegen.
So lässt sich auch erkennen, ob eine Kostenstelle an einem anderen Standort freie Kapazität hätte, während sie am ursprünglichen Standort ausgelastet ist.
Vorteile auf einen Blick
- Kalkulation, Stückliste und Leitstand im selben ERP System
- Maschinenbelegungssteuerung für mehrere Aufträge gleichzeitig
- Rückmeldungen aus der Werkstatt direkt im Auftragsfortschritt
- Einbindung von Fremdfertigern über die EDI-Schnittstelle
- Materialverfügbarkeit vor der Einplanung direkt prüfbar
Produktionsplanung und Fertigungsplanung kurz zusammengefasst
Produktionsplanung und Fertigungsplanung sorgen dafür, dass Aufträge realistisch auf Maschinen, Kostenstellen und Zeitfenster verteilt werden. Bei BEOSYS laufen beide Aufgaben im selben ERP System wie Kalkulation, Stückliste, Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung, statt in einer separaten Produktionsplanung Software.
Das spart den Abgleich zwischen mehreren Programmen und macht sowohl die Planung als auch den tatsächlichen Fortschritt eines Auftrags jederzeit nachvollziehbar.
Sie möchten Produktionsplanung und Fertigungsplanung mit BEOSYS verbinden?
Sie möchten wissen, wie BEOSYS Produktionsplanung und Fertigungsplanung direkt im ERP System verbindet, statt sie zusätzlich in einer separaten Planungssoftware zu pflegen? Patrick Roessing beantwortet Ihre Fragen zur Umsetzung bei Ihnen im Betrieb, egal ob an einem einzelnen Standort oder über mehrere Werke hinweg.
Sie möchten Produktionsplanung und Fertigungsplanung mit BEOSYS verbinden?
Sie möchten wissen, wie BEOSYS Produktionsplanung und Fertigungsplanung direkt im ERP System verbindet, statt sie zusätzlich in einer separaten Planungssoftware zu pflegen? Patrick Roessing beantwortet Ihre Fragen zur Umsetzung bei Ihnen im Betrieb, egal ob an einem einzelnen Standort oder über mehrere Werke hinweg.
Weitere Informationen
Viele Fertigungsbetriebe starten mit Laufzetteln, Whiteboards oder einzelnen Excel-Tabellen. Das funktioniert eine Zeit lang, wird aber unübersichtlich, sobald mehrere Aufträge gleichzeitig durch mehrere Kostenstellen laufen.
Für den Umstieg auf eine strukturierte Produktionsplanung lohnt es sich meist zuerst, Kalkulation und Stückliste einmal vollständig und konsistent im ERP System zu hinterlegen.
Der weitere Umstieg auf Leitstand und Kostenstellenauslastung baut darauf auf und lässt sich schrittweise einführen, statt alles auf einmal umzustellen.
Eine neu eingeführte Planung wirkt nur, wenn das Team sie im Alltag auch tatsächlich nutzt. Eine kurze, praxisnahe Einweisung direkt am Leitstand hilft dabei mehr als eine rein theoretische Schulung.
Fragen aus der Praxis, etwa zur richtigen Priorisierung zweier konkurrierender Aufträge, lassen sich meist am schnellsten direkt am Beispiel klären, nicht abstrakt im Schulungsraum.
Eine strukturierte Planung lässt sich nicht einfach per Schalter aktivieren, gerade wenn zuvor mit Tabellen oder Whiteboards gearbeitet wurde. BEOSYS begleitet Betriebe deshalb persönlich bei der Einführung, statt nur eine Software auszuliefern.
Das betrifft sowohl die technische Einrichtung von Kalkulation und Stückliste als auch die Einarbeitung der Mitarbeitenden in Leitstand und Kostenstellenauslastung.
In der Fachliteratur wird häufig zwischen Betriebsdatenerfassung (BDE) und Maschinendatenerfassung (MDE) unterschieden. BDE erfasst allgemein auftrags- und personenbezogene Daten wie Beginn und Ende eines Arbeitsschritts, während MDE eher maschinenbezogene Zustände wie Laufzeiten erfasst.
BEOSYS deckt mit der Betriebsdatenerfassung den auftragsbezogenen Teil ab, in Verbindung mit dem Leitstand und der Kostenstellenauslastung. Ob und in welchem Umfang zusätzlich eine separate MDE-Anbindung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Maschinenpark ab.
Erfasste Zeiten aus der Fertigung werden bei BEOSYS strukturiert an die bestehende Lohn- und Finanzbuchhaltung des Kunden übergeben. Die eigentliche Abrechnung erfolgt weiterhin in der jeweiligen Fachsoftware, nicht in BEOSYS selbst.
Für die Planung ist vor allem wichtig, dass die an einer Kostenstelle erfassten Zeiten verlässlich dem richtigen Auftrag zugeordnet werden, bevor sie weitergegeben werden.
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Häufige Fragen zur Produktionsplanung und Fertigungsplanung
Beide Begriffe werden in der Praxis meist synonym verwendet und beschreiben, wie Aufträge zeitlich und mit welchen Kapazitäten über Maschinen und Kostenstellen verteilt werden. Bei BEOSYS laufen beide Aufgaben im selben ERP System wie Kalkulation und Stückliste.
Nein. Produktionsplanung und Fertigungsplanung sind bei BEOSYS kein separates Zusatzprodukt, sondern Teil des ERP Systems. Kalkulation, Stückliste, Leitstand und Lagerverwaltung greifen dabei auf dieselbe Datenbasis zu.
Die Maschinenbelegungssteuerung von BEOSYS zeigt, wie sich mehrere Aufträge gleichzeitig auf die vorhandenen Maschinenkapazitäten verteilen. Das ist ein zentraler Baustein der Produktionsplanung, um Doppelbelegungen zu vermeiden.
Der dynamische Fertigungsleitstand von BEOSYS zeigt die Auslastung einzelner Kostenstellen, darunter Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Zuschnitt, Montage und Qualitätssicherung.
Läuft ein Teil eines Auftrags über einen externen Partner, unterstützt die EDI-Schnittstelle den elektronischen Datenaustausch mit Lieferanten und Fremdfertigern. So bleiben auch ausgelagerte Arbeitsschritte Teil derselben Planung.
Ja. Über die Betriebsdatenerfassung fließen Rückmeldungen aus der Werkstatt direkt in den Auftragsfortschritt im Leitstand ein, sodass sich die Planung mit dem tatsächlichen Bearbeitungsstand abgleichen lässt.
Besonders für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau oder Werkzeugbau, die mehrere Aufträge gleichzeitig durch dieselben Maschinen führen. Das betrifft kleinere Betriebe ebenso wie wachsende Unternehmen mit mehreren Standorten.
Die Kalkulationsmodelle im BEOSYS ERP System, inklusive hinterlegter Staffelpreise, bilden häufig den Ausgangspunkt für die Produktionsplanung. Eine erstellte Kalkulation lässt sich direkt in den weiteren Auftrag übernehmen.
Das hängt von der Betriebsgröße, der Zahl der Kostenstellen und den bestehenden Abläufen ab. Der zeitliche Rahmen wird persönlich mit dem jeweiligen Ansprechpartner besprochen, statt pauschal für jeden Betrieb gleich angesetzt zu werden.