Beosys GmbH in Bocholt

MES-Funktionen im ERP

Beosys GmbH in Bocholt

Ein MES System muss keine zusätzliche Software sein: BEOSYS deckt die wichtigsten MES-Funktionen direkt im ERP ab, ohne zusätzliche Schnittstelle.

Was ist ein MES System?

Ein MES System, kurz für Manufacturing Execution System, verbindet die Planungsebene eines Unternehmens mit dem tatsächlichen Geschehen in der Fertigung. Es erfasst, wie weit ein Auftrag fortgeschritten ist, wie stark einzelne Maschinen ausgelastet sind und welche Rückmeldungen aus der Werkstatt kommen, und stellt diese Informationen möglichst in Echtzeit zur Verfügung. Klassischerweise ist eine MES Software ein eigenständiges Programm, das über eine zusätzliche Schnittstelle mit dem ERP verbunden werden muss, damit Auftragsdaten und Fertigungsdaten überhaupt zusammenfinden. Genau diese Verbindung zwischen zwei getrennten Systemen ist in der Praxis häufig der Punkt, an dem Aufwand und Fehleranfälligkeit entstehen.

In vielen Fertigungsbetrieben stellt sich deshalb die Frage, ob eine zusätzliche MES Software überhaupt nötig ist, oder ob ein ERP mit eingebauten MES-Funktionen für den Alltag ausreicht. Genau an diesem Punkt setzt BEOSYS an: Die Funktionen, die sonst ein separates MES System übernimmt, sind bei BEOSYS direkt Teil des ERP.

Der Begriff MES System stammt ursprünglich aus größeren Industrieumgebungen mit sehr vielen Maschinen und mehreren Fertigungslinien, in denen die Trennung zwischen Unternehmensebene und Maschinenebene historisch gewachsen ist. In kleineren und mittleren Fertigungsbetrieben, wie sie BEOSYS überwiegend betreut, zeigt sich diese Trennung heute oft nicht mehr in derselben Schärfe, weil moderne ERP-Systeme viele der ursprünglichen MES-Aufgaben von Haus aus mitbringen können.

Typische Aufgaben eines MES Systems

Ein MES System übernimmt in der Fertigung typischerweise mehrere Aufgaben gleichzeitig: die Feinplanung von Aufträgen auf Maschinenebene, die Rückmeldung von Bearbeitungszeiten und Mengen aus der Werkstatt, die Überwachung der Maschinenauslastung sowie teilweise auch die Erfassung von Qualitätsdaten direkt am Arbeitsplatz. Eine ausführliche Einordnung des Begriffs liefert der Wikipedia-Artikel zu Manufacturing Execution System, der die Abgrenzung zwischen Fertigungsebene und Unternehmensebene gut beschreibt.

Nicht jeder Fertigungsbetrieb benötigt jede dieser Aufgaben in voller Tiefe. BEOSYS deckt die für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau besonders wichtigen Punkte ab, allen voran die Auftragsfeinplanung und das Rückmeldewesen aus der Fertigung, direkt im ERP.

Zu den typischen Aufgaben zählt außerdem die Dokumentation, welcher Mitarbeitende welchen Arbeitsgang an welcher Maschine ausgeführt hat, was insbesondere für die Nachkalkulation und für spätere Rückfragen zu einem Auftrag hilfreich ist. Auch diese Zuordnung lässt sich, wo sie gebraucht wird, über die Auftragsverwaltung im ERP abbilden, ohne dass dafür ein separates System erforderlich ist.

MES System und ERP: der Unterschied

Ein klassisches MES System sitzt zwischen der Produktionsebene und dem ERP: Es sammelt Daten direkt an der Maschine oder am Arbeitsplatz und meldet sie anschließend an das ERP zurück. In der Praxis bedeutet das meist zwei Systeme, zwei Datenbanken und eine Schnittstelle dazwischen, die eingerichtet, gepflegt und bei jedem Update erneut geprüft werden muss, häufig verbunden mit zusätzlichen Lizenz- und Wartungskosten für die separate Software.

Ein MES ERP wie BEOSYS geht einen anderen Weg: Die Funktionen, die sonst ein eigenständiges System übernimmt, sind von Anfang an im ERP abgebildet. Auftragsfortschritt, Maschinenbelegung und Fertigungssteuerung laufen in derselben Datenbank wie Auftragsverwaltung, Kalkulation und Materialwirtschaft, ohne dass Daten zwischen zwei getrennten Programmen abgeglichen werden müssen.

MES ERP: wenn Fertigungssteuerung und ERP eins werden

Bei einem MES ERP entfällt die Schnittstelle zwischen Fertigung und Verwaltung, weil beide Seiten dieselbe Software nutzen. Wenn sich ein Auftrag in der Werkstatt verzögert, sehen das Vertrieb und Arbeitsvorbereitung direkt im selben System, ohne auf eine Datenübertragung aus einer separaten MES Software warten oder in der Werkstatt nach dem aktuellen Stand fragen zu müssen.

Für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau bedeutet das im Alltag weniger Verwaltungsaufwand, weil Rückfragen zwischen den Abteilungen seltener werden und der Auftragsstatus für alle Beteiligten an derselben Stelle gleich aussieht, unabhängig davon, wer gerade nachschaut.

Auch für die Auswertung profitieren Betriebe von dieser Zusammenführung: Kennzahlen zur Auslastung einzelner Maschinen oder zur Durchlaufzeit von Aufträgen lassen sich direkt aus denselben Daten erstellen, die auch für Kalkulation und Auftragsverwaltung genutzt werden, statt Daten aus zwei Systemen erst manuell zusammenzuführen.

Der Leitstand als Kern der MES-Funktionen bei BEOSYS

Im Zentrum der MES-Funktionen von BEOSYS steht der Leitstand. Er zeigt die Belegung der Maschinen und Arbeitsplätze auf einer Zeitachse und macht sichtbar, welche Aufträge sich gerade in welcher Fertigungsstufe befinden. Wird ein Fertigungsschritt nicht rechtzeitig als erledigt zurückgemeldet, erkennt der Leitstand daraus die Verzögerung, bevor sie den Liefertermin des gesamten Auftrags gefährdet, und die Arbeitsvorbereitung kann rechtzeitig umplanen, statt erst am Ende der Fertigung von einem Rückstand zu erfahren.

Der Leitstand deckt damit eine der zentralen Aufgaben ab, die üblicherweise ein eigenständiges MES System übernimmt: die Feinplanung und Überwachung der Kapazitätsauslastung, statt nur einer groben Terminplanung auf Auftragsebene, wie sie in einem reinen ERP ohne MES-Funktionen üblich wäre. Diese Überwachung erfolgt auf Basis der Rückmeldungen aus der Fertigung, auf Wunsch auch per Schnittstellen in Echtzeit anhand von Maschinendaten.

Da der Leitstand auf denselben Auftragsdaten aufbaut wie die übrige Auftragsverwaltung, lässt sich ein Termin, der sich in der Werkstatt verschiebt, direkt an der entsprechenden Stelle im ERP nachvollziehen.

Auftragsfortschritt und Rückmeldungen aus der Fertigung

Neben dem Leitstand liefert die Fertigungssteuerung von BEOSYS den laufenden Auftragsfortschritt: Wie weit ein Auftrag ist, welche Arbeitsgänge bereits erledigt sind und welche noch ausstehen. Diese Rückmeldungen aus der Werkstatt fließen direkt in dieselbe Datenbank wie Kalkulation, Einkauf und Auftragsverwaltung, ohne dass Daten zwischen zwei getrennten Systemen manuell abgeglichen oder importiert werden müssen.

Für die Praxis bedeutet das: Wer den Status eines Auftrags wissen möchte, muss nicht zwischen dem ERP und einer separaten MES Software wechseln, sondern findet die Information an derselben Stelle wie die übrigen Auftragsdaten, was gerade bei telefonischen Rückfragen von Kunden Zeit spart.

Auch für die Nachkalkulation eines Auftrags ist dieser durchgängige Datenfluss hilfreich: Weil Rückmeldungen aus der Fertigung direkt im ERP landen, lässt sich im Nachhinein nachvollziehen, wie viel Zeit ein Auftrag tatsächlich benötigt hat.

MES Software oder MES-Funktionen im ERP: was passt zu Ihrem Betrieb?

Ob sich eine zusätzliche MES Software lohnt oder ob MES-Funktionen im ERP ausreichen, hängt stark vom einzelnen Betrieb ab. Wer bereits mehrere Speziallösungen einsetzt und diese ohnehin über Schnittstellen miteinander verbinden muss, für den ändert ein weiteres eigenständiges System an dieser Grundsituation wenig. Wer dagegen möglichst wenige, dafür tief integrierte Systeme bevorzugt, profitiert eher von einem MES ERP wie BEOSYS, weil eine Schnittstelle weniger gepflegt werden muss.

Auch die Betriebsgröße spielt eine Rolle: Bei einem einzelnen Standort mit überschaubarer Maschinenzahl deckt das ERP die praktischen Anforderungen häufig vollständig ab. Bei sehr vielen Maschinen mit spezialisierten Anforderungen an die Datenerfassung kann eine dedizierte Software an einzelnen Stellen zusätzliche Tiefe bieten, die ein ERP allein nicht abdeckt.

Ein weiterer Aspekt ist die Einarbeitung: Mitarbeitende, die ohnehin täglich mit dem ERP arbeiten, finden sich in MES-Funktionen, die Teil desselben Systems sind, meist schneller zurecht als in einer zusätzlichen, eigenständigen MES Software mit eigener Oberfläche und eigener Bedienlogik.

Kosten und Aufwand: MES ERP im Vergleich zu MES Software plus Schnittstelle

Bei den Kosten für ein MES System lohnt sich ein Blick auf mehr als nur die Lizenzkosten der Software selbst. Bei einer eigenständigen MES Software kommen in der Regel Kosten für die Einrichtung der Schnittstelle zum ERP hinzu, außerdem laufender Pflegeaufwand, wenn sich auf einer der beiden Seiten etwas ändert, etwa durch ein Update oder eine neue Auftragsart.

Bei einem MES ERP wie BEOSYS entfallen diese Schnittstellenkosten, weil es nur eine Software gibt, die betreut werden muss. Das macht die Gesamtkosten über die Zeit besser planbar, auch wenn ein reines MES System für sich genommen möglicherweise einen günstigeren Einstiegspreis hat.

Für die Kalkulation eines Fertigungsbetriebs zählt am Ende meist der Gesamtaufwand über mehrere Jahre, nicht nur die Anschaffungskosten der einzelnen Software. Hier spielt ein MES ERP seine Stärke besonders dann aus, wenn Wartung, Updates und Support aus einer Hand kommen.

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Datenkonsistenz: ein Datenbestand statt zweier Systeme

Wenn MES System und ERP getrennte Programme sind, existieren zwangsläufig zwei Datenbestände, die synchron gehalten werden müssen: Kundendaten, Auftragsnummern, Artikelstammdaten und Zeiten liegen doppelt vor, einmal im ERP und einmal in der MES Software. Weicht eine Änderung in einem der beiden Systeme ab, etwa weil eine Auftragsnummer manuell angepasst wurde, kann es zu Unstimmigkeiten kommen, die erst bei einer Rückfrage aus der Fertigung auffallen.

Bei MES-Funktionen im ERP gibt es diesen doppelten Datenbestand nicht: Auftragsnummern, Stammdaten und Rückmeldungen liegen an genau einer Stelle. Das reduziert nicht nur den Pflegeaufwand, sondern auch das Risiko, dass Fertigung und Verwaltung mit unterschiedlichen Ständen derselben Information arbeiten.

MES System und Qualitätssicherung im ERP

Auch Aspekte der Qualitätssicherung gehören häufig zum Aufgabenbereich eines MES Systems, etwa die Dokumentation, welche Prüfungen ein Werkstück durchlaufen hat oder ob eine bestimmte Charge beanstandet wurde. Bei BEOSYS lassen sich solche Informationen dort hinterlegen, wo auch der übrige Auftragsverlauf erfasst wird, sodass sie im Bedarfsfall zusammen mit den übrigen Auftragsdaten abrufbar sind, statt in einem separaten Qualitätsmodul einer eigenständigen MES Software gesucht werden zu müssen.

Für Betriebe, die branchenspezifische Nachweise führen müssen, kann das die Dokumentation im Alltag vereinfachen, weil ein Auftrag von der Angebotserstellung bis zur abgeschlossenen Qualitätsprüfung an einer Stelle nachvollziehbar bleibt.

Mobiler Zugriff auf MES-Funktionen im ERP

Rückmeldungen aus der Fertigung müssen nicht zwingend an einem festen Bildschirm erfasst werden. Da die MES-Funktionen Teil des ERP von BEOSYS sind, laufen sie auf denselben Clients und Terminals wie das übrige System, ohne dass dafür eine separate Anwendung für ein eigenständiges MES System nötig wäre.

Das ist gerade in größeren Werkstätten mit mehreren Maschinen praktisch, weil Rückmeldungen dort erfasst werden können, wo die Arbeit tatsächlich stattfindet, statt sie erst später am Büroarbeitsplatz in ein separates System nachzutragen.

Für wen sich MES-Funktionen im ERP eignen

MES-Funktionen im ERP eignen sich besonders für Fertigungsbetriebe, die bereits mit BEOSYS als ERP-System arbeiten oder eine Einführung planen und dabei keine zusätzliche Software für Leitstand und Auftragsfortschritt einführen möchten. Das betrifft vor allem die Branchen, die BEOSYS seit 1986 begleitet: Maschinenbau, Blechbearbeitung, Zerspanung, Anlagenbau und Werkzeugbau, in denen Fertigungsaufträge meist kleinteilig und wechselnd sind.

Auch Betriebe, die aktuell noch mit Excel-Listen oder einer isolierten Insellösung für die Fertigungssteuerung arbeiten, profitieren von einem MES System, das von Anfang an Teil des ERP ist, statt später nachträglich über eine Schnittstelle angebunden zu werden, was erfahrungsgemäß zusätzlichen Abstimmungsaufwand bedeutet.

Auch beim Wachstum eines Betriebs zahlt sich dieser Ansatz aus: Kommen neue Maschinen oder ein weiterer Arbeitsbereich hinzu, lassen sie sich in denselben Leitstand und dieselbe Fertigungssteuerung einbinden, statt eine zusätzliche Lizenz für eine separate MES Software einzurichten.

MES ERP als naheliegende Wahl für bestehende BEOSYS-Kunden

Für Betriebe, die BEOSYS bereits als ERP nutzen, ist ein MES ERP die naheliegende Wahl, weil Leitstand und Fertigungssteuerung ohnehin schon Teil der vorhandenen Software sind. Statt ein zusätzliches System einzuführen und über eine Schnittstelle anzubinden, lassen sich die vorhandenen MES-Funktionen im ERP direkt weiter ausbauen, etwa durch zusätzliche Auswertungen oder eine feinere Terminplanung im Leitstand.

MES System im ERP kurz zusammengefasst

Ein MES System muss bei BEOSYS keine zweite Software sein. Leitstand, Fertigungssteuerung und Auftragsfortschritt gehören direkt zum ERP, sodass MES-Funktionen im ERP ohne separate Schnittstelle zur Verfügung stehen, für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau.

Ob eine zusätzliche Software trotzdem sinnvoll ist, hängt von der Maschinenzahl und der gewünschten Detailtiefe der Daten ab, wie weiter oben beschrieben. Für die meisten Fertigungsbetriebe reicht ein MES ERP wie BEOSYS aus, bei dem alle Daten an einer Stelle zusammenlaufen.

Patrick Roessing, Ansprechpartner bei BEOSYS GmbH in Bocholt

Wann dürfen wir Sie von unserer Leistung überzeugen?

Nutzen Sie bereits BEOSYS oder planen Sie die Einführung, und möchten die MES-Funktionen im ERP direkt mitdenken? Dann sollten wir uns Ihren Leitstand und Ihre Fertigungssteuerung einmal genauer für Ihren Betrieb anschauen.

Patrick Roessing, BEOSYS GmbH
Patrick Roessing, Ansprechpartner bei BEOSYS GmbH in Bocholt

Wann dürfen wir Sie von unserer Leistung überzeugen?

Nutzen Sie bereits BEOSYS oder planen Sie die Einführung, und möchten die MES-Funktionen im ERP direkt mitdenken? Dann sollten wir uns Ihren Leitstand und Ihre Fertigungssteuerung einmal genauer für Ihren Betrieb anschauen.

Patrick Roessing, BEOSYS GmbH

Weitere Informationen

So sehr ein MES ERP den Verwaltungsaufwand reduziert: Es gibt Situationen, in denen ein zusätzliches, spezialisiertes MES System weiterhin sinnvoll bleibt, etwa wenn einzelne Maschinen über herstellerspezifische Schnittstellen sehr granulare Sensordaten liefern sollen, die deutlich über den reinen Auftragsfortschritt hinausgehen, oder wenn branchenspezifische Zertifizierungen ein eigenständiges MES System ausdrücklich vorschreiben.

Für die meisten Fertigungsbetriebe im Maschinenbau und in der Metallbearbeitung, die BEOSYS heute betreut, decken die MES-Funktionen im ERP die alltägliche Praxis jedoch ab, ohne dass ein zusätzliches System notwendig wird, insbesondere wenn Leitstand und Fertigungssteuerung wie bei BEOSYS bereits fest zum ERP gehören.

In solchen Fällen lässt sich ein spezialisiertes MES System grundsätzlich auch neben BEOSYS betreiben: Die in diesem Beitrag beschriebenen MES-Funktionen im ERP decken dann die Auftragsebene ab, während das zusätzliche System die sehr granulare Maschinenebene übernimmt.

Die Einführung der MES-Funktionen im ERP läuft bei BEOSYS nicht getrennt von der übrigen ERP Einführung, sondern als Teil davon: Leitstand und Fertigungssteuerung werden in denselben sechs Phasen von der Analyse bis zur Begleitung im laufenden Betrieb eingerichtet wie die übrigen Module, mit denselben festen Ansprechpartnern.

Wie eine ERP Einführung bei BEOSYS im Detail abläuft, von der ersten Anforderungsaufnahme bis zum Go-Live, ist auf der Seite zur ERP-Einführung ausführlich beschrieben.

Für Betriebe, die BEOSYS bereits einsetzen, lassen sich Leitstand und Fertigungssteuerung häufig auch nachträglich ergänzen, ohne dass dafür ein komplett neues Einführungsprojekt notwendig ist, da beide Funktionen auf denselben Auftrags- und Stammdaten aufbauen, die im ERP bereits vorhanden sind.

Beosys GmbH in Bocholt

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Vom 12. bis 16. Oktober 2026 sind wir auf der 30. Fakuma in Friedrichshafen, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung.

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Häufige Fragen zu MES-Funktionen im ERP

Ein MES System ist normalerweise eine eigenständige Software für die Fertigungsebene, die über eine Schnittstelle mit dem ERP verbunden wird. Bei BEOSYS sind die wichtigsten MES-Funktionen direkt Teil des ERP, sodass diese Schnittstelle entfällt.

In den meisten Fertigungsbetrieben, die BEOSYS betreut, reichen die MES-Funktionen im ERP für Leitstand, Auftragsfortschritt und Fertigungssteuerung aus. Nur bei sehr speziellen Anforderungen an die Maschinendatenerfassung kann eine zusätzliche MES Software sinnvoll sein.

  • Der Leitstand zeigt die Belegung von Maschinen und Arbeitsplätzen auf einer Zeitachse und macht den Fortschritt einzelner Aufträge in der Fertigung sichtbar, sodass Verzögerungen frühzeitig erkannt werden.

Da Leitstand und Fertigungssteuerung Teil desselben ERP sind, lassen sich auch mehrere Standorte über dieselbe Datenbasis abbilden, sofern sie ohnehin mit BEOSYS arbeiten.

Da MES-Funktionen und ERP bei BEOSYS dieselbe Datenbank nutzen, stehen Rückmeldungen aus der Fertigung ohne separaten Datenabgleich zur Verfügung, sobald sie erfasst werden.