Beosys GmbH in Bocholt

Maschinendatenerfassung (MDE)

Beosys GmbH in Bocholt

Maschinendatenerfassung: Maschinenlaufzeiten und Stillstände in Echtzeit erfassen

Wie viele Stunden lief eine Maschine heute wirklich, und wie oft stand sie wegen Rüsten, Störung oder Materialmangel still? Ohne Maschinendatenerfassung beruhen solche Fragen meist auf Schätzungen oder handschriftlichen Notizen am Ende der Schicht. Eine durchgängige Lösung dafür erfasst Laufzeiten, Stillstände und Störgründe automatisch direkt an der Maschine, statt sie nachträglich aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. Für Schichtleitung, Instandhaltung und Geschäftsführung entsteht so erstmals ein verlässliches, aktuelles Bild darüber, wie produktiv der Maschinenpark tatsächlich arbeitet.

Beosys GmbH in Bocholt

BEOSYS und die Maschinendatenerfassung

BEOSYS wird seit 1986 gezielt für die Anforderungen der Metallverarbeitung weiterentwickelt und heute von mehr als 600 Unternehmen eingesetzt. Die Maschinendatenerfassung in BEOSYS nimmt Rückmeldungen über Schnittstellen zu Bearbeitungszentren oder spezialisierter MDE Software auf und verknüpft sie mit dem jeweiligen Fertigungsauftrag, sodass Laufzeiten und Stillstände nicht isoliert an der Maschine bleiben, sondern in Fertigungssteuerung und Kalkulation einfließen. Einen guten Überblick über die technischen Grundlagen und Standards der vernetzten Fertigung liefert die Plattform Industrie 4.0 (https://www.plattform-i40.de/), eine Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft.

Funktionen im Detail

Laufzeiten und Stillstandsgründe automatisch erfassen

Manuell geführte Schichtprotokolle sind fehleranfällig und meist unvollständig, weil Zeiten erst am Ende der Schicht nachgetragen werden. Mit BEOSYS werden Zustandswechsel einer Maschine laufend, gerüstet, gestört, in Wartung, automatisch protokolliert, sodass sich Stillstandsgründe lückenlos je Maschine und Schicht auswerten lassen, statt sich auf handschriftliche Notizen zu verlassen. Diese Rückmeldungen bilden zugleich die Grundlage für alle weiteren Auswertungen im System.

OEE Kennzahl und Anlageneffektivität im Blick

Die Gesamtanlageneffektivität, kurz OEE, setzt sich aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualität einer Maschine zusammen und zeigt, wie viel der theoretisch möglichen Produktionszeit tatsächlich genutzt wird. Auf Basis der erfassten Betriebszustände lässt sich bei Bedarf eine automatische Erfassung und Berechnung dieser Kennzahl je Maschine implementieren, sodass sich Schwachstellen wie häufige Kurzstillstände oder lange Rüstzeiten gezielt identifizieren lassen, statt nur ein diffuses Gefühl zu haben, dass eine Anlage „irgendwie nicht richtig läuft“.

Anbindung an Fertigungssteuerung und Kalkulation

Die erfassten Daten entfalten ihren größten Nutzen erst im Zusammenspiel mit der übrigen Auftragsabwicklung. Weil das Modul in BEOSYS direkt mit der Fertigungssteuerung verknüpft ist, lässt sich der tatsächliche Auftragsfortschritt in Echtzeit verfolgen, und die mitlaufende Kalkulation vergleicht hinterlegte Vorgabezeiten automatisch mit den tatsächlich erfassten Laufzeiten, statt Abweichungen erst in der Nachkalkulation zu bemerken.

Durchlaufzeit reduzieren durch transparente Maschinendaten

Lange Wartezeiten zwischen einzelnen Arbeitsschritten verlängern die Durchlaufzeit eines Auftrags oft stärker als die eigentliche Bearbeitungszeit. Weil BEOSYS Laufzeiten und Stillstände je Maschine in Echtzeit sichtbar macht, lassen sich Engpässe und unnötige Wartezeiten gezielt aufdecken, sodass sich die Durchlaufzeit reduzieren lässt, statt Verzögerungen erst am Ende eines Auftrags zu bemerken. Wer wiederkehrende Stillstandsursachen kennt, kann Abläufe gezielt anpassen und die Durchlaufzeit reduzieren, statt sich bei jedem Auftrag erneut auf Erfahrungswerte zu verlassen.

Nachrüstung älterer Maschinen ohne eigene Schnittstelle

Nicht jede Maschine im Maschinenpark bringt von Haus aus eine digitale Schnittstelle mit, gerade bei älteren Anlagen. Für solche Fälle lässt sich die Erfassung auch über externe Sensorik oder einfache Signalgeber nachrüsten, sodass auch ältere Maschinen in die automatische Auswertung einbezogen werden können, statt für sie weiterhin von Hand mitzuschreiben. So bleibt der gesamte Maschinenpark vergleichbar, unabhängig vom Baujahr der einzelnen Anlage.

Reaktion

Frühzeitig auf Störungen reagieren

Je früher eine ungeplante Störung erkannt wird, desto weniger Produktionszeit geht verloren. Über die laufende Erfassung sehen Sie in BEOSYS in Echtzeit, welche Maschine aktuell steht und aus welchem Grund, sodass Instandhaltung oder Bediener gezielt reagieren können, statt erst beim nächsten Rundgang durch die Werkstatt auf den Stillstand aufmerksam zu werden.

Für wen sich Maschinendatenerfassung mit BEOSYS eignet

Ob Zerspanungsbetrieb mit mehreren CNC Maschinen, Sondermaschinenbauer mit wechselnden Fertigungsverfahren oder Blechbearbeiter mit Laseranlagen und Stanzanlagen: Immer dann, wenn Laufzeiten, Stillstände und Auslastung über mehrere Maschinen hinweg transparent sein sollen, sorgt eine durchgängige Erfassungslösung für spürbar mehr Übersicht als Schichtzettel und Bauchgefühl. Das gilt für einzelne Maschinen ebenso wie für einen gewachsenen Maschinenpark mit unterschiedlichen Baujahren und Herstellern.

Digitalisierung der Fertigung als nächster Schritt

Für viele Betriebe ist die Maschinendatenerfassung der erste konkrete Schritt in Richtung einer stärker vernetzten Fertigung. Statt gleich ein komplettes Industrie 4.0 Großprojekt anzugehen, genügt oft die schrittweise Anbindung einzelner Maschinen, um spürbar mehr Transparenz zu gewinnen. Aus den gesammelten Daten lassen sich mit der Zeit auch Muster erkennen, etwa welche Maschine besonders häufig wegen desselben Grundes stillsteht, sodass sich gezielte Verbesserungen ableiten lassen, statt bei jedem Stillstand von vorn zu suchen.

Auswertungen für Schichtleitung und Geschäftsführung

Für Schichtleitung und Geschäftsführung zählt am Ende oft der schnelle Blick auf den aktuellen Stand: Welche Maschinen laufen gerade, wo gibt es Engpässe, wie hoch ist die Auslastung im Vergleich zur Vorwoche. BEOSYS bereitet die erfassten Daten entsprechend auf, sodass sich solche Fragen auf einen Blick beantworten lassen, statt Zahlen erst mühsam aus einzelnen Maschinenprotokollen zusammentragen zu müssen.

Schrittweise auf weitere Maschinen ausweiten

Viele Betriebe starten mit einer oder wenigen Schlüsselmaschinen und erweitern die Erfassung nach und nach auf den restlichen Maschinenpark, statt von Anfang an alle Maschinen gleichzeitig anzubinden. So sammeln Mitarbeitende erste Erfahrungen mit den neuen Auswertungen, bevor der gesamte Betrieb umgestellt wird, und offene Fragen lassen sich anhand weniger Maschinen klären, bevor der Rollout auf den gesamten Maschinenpark folgt.

Wartung und Instandhaltung vorausschauend planen

Wer weiß, wie viele Betriebsstunden eine Maschine seit der letzten Wartung gelaufen ist, kann Wartungstermine gezielter planen, statt sich allein auf feste Kalenderintervalle zu verlassen. Die erfassten Laufzeiten lassen sich in BEOSYS mit hinterlegten Wartungsintervallen abgleichen, sodass Instandhaltungsmaßnahmen dann anstehen, wenn die Maschine tatsächlich entsprechend beansprucht wurde. Das verringert das Risiko ungeplanter Ausfälle, ohne Maschinen unnötig früh aus der laufenden Produktion zu nehmen, und erleichtert zugleich die Planung von Ersatzteilen für anstehende Wartungstermine.

Transparenz über mehrere Standorte hinweg

Wächst ein Betrieb über mehrere Werke oder Fertigungshallen, wird der persönliche Rundgang durch die Werkstatt als Kontrollinstrument schnell unpraktisch. Weil die Daten in BEOSYS zentral zusammenlaufen, lässt sich die Auslastung mehrerer Standorte auf einen Blick vergleichen, sodass sich erkennen lässt, wo noch freie Kapazitäten bestehen, bevor ein Auftrag an einem überlasteten Standort auf Wartezeit gesetzt wird. Für Geschäftsführung und Produktionsleitung entsteht so ein einheitliches Bild, unabhängig davon, an welchem Standort eine Maschine tatsächlich steht.

Zugriffsrechte und Datensicherheit

Nicht jede Rückmeldung ist für jede Person im Betrieb gleichermaßen relevant, und nicht jeder Mitarbeitende soll Zugriff auf sämtliche Auswertungen haben. In BEOSYS lassen sich Zugriffsrechte je Rolle festlegen, sodass Schichtleitung, Instandhaltung und Geschäftsführung jeweils die für sie relevanten Auswertungen sehen, ohne dass sensible Daten unnötig breit gestreut werden. Das schafft Akzeptanz bei den Mitarbeitenden, weil klar ist, wer welche Daten zu welchem Zweck einsieht.

Zwei Mitarbeiter prüfen und dokumentieren ein gefertigtes Bauteil am Prüfprotokoll

Vorteile auf einen Blick

Mit Maschinendatenerfassung von BEOSYS behalten Sie diese Vorteile im Blick:

Laufzeiten und Stillstände automatisch statt manuell erfassen
OEE Kennzahl je Maschine bei Bedarf automatisch berechnen
Direkte Anbindung an Fertigungssteuerung und Kalkulation
Frühzeitiges Erkennen von Störungen und Engpässen
Auch ältere Maschinen ohne eigene Schnittstelle einbinden

Mit der Maschinendatenerfassung in BEOSYS sehen Sie genau, wo Ihre Maschinen stehen und warum.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu BEOSYS und Maschinendatenerfassung für Ihren Maschinenpark, wir zeigen Ihnen gern anhand Ihrer eigenen Maschinen, wo sich Laufzeiten, Stillstände und Auslastung am schnellsten sichtbar machen lassen.

Das sagen unsere Kunden:
Mit BEOSYS ist in meinen Fertigungsbetrieben ein durchgängiger Workflow entstanden. Die Fertigungssteuerung liefert mir alle Informationen in Echtzeit. Das Controlling stellt mir alle Daten zur ständigen Optimierung meiner Prozesse zur Verfügung.
Josef Eisele
Geschäftsleitung Edelstahl-Mechanik GmbH
Bewertet mit 5 von 5
Patrick Roessing, Ansprechpartner bei BEOSYS GmbH in Bocholt

Wann dürfen wir Sie von unserer Leistung überzeugen?

Sie denken über den Einsatz einer ERP Software nach? Dann lassen Sie uns in Kontakt treten.

Patrick Roessing, BEOSYS GmbH
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Aktuelle News und Informationen zur BEOSYS GmbH

BEOSYS auf der Fakuma 2026

Vom 12. bis 16. Oktober 2026 sind wir auf der 30. Fakuma in Friedrichshafen, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung.

BEOSYS auf der EUROBLECH 2026

Vom 20. bis 23. Oktober 2026 nehmen wir in Hannover an der EuroBLECH 2026 teil – der 28. internationalen Technologiemesse...

BEOSYS auf der FMB 2026

Treffen Sie BEOSYS auf der FMB 2026: 03.11.2026 – 05.11.2026 Innovatives ERP-System für den Maschinenbau.

Beosys GmbH in Bocholt

Häufige Fragen zur Maschinendatenerfassung

Sie erfasst technische Zustände direkt an der Maschine wie Laufzeiten, Störungen oder Rüstvorgänge, während eine allgemeine Betriebsdatenerfassung eher personen- und auftragsbezogene Rückmeldungen abbildet. In BEOSYS greifen beide ineinander, statt getrennt geführt zu werden.

Ja. Über externe Sensorik oder einfache Signalgeber lässt sie sich auch bei älteren Maschinen ohne eigene Schnittstelle nachrüsten, sodass sie in die automatische Auswertung einbezogen werden.

Ja, bei Bedarf lässt sich eine automatische Erfassung und Berechnung der Gesamtanlageneffektivität je Maschine implementieren. Grundlage sind die erfassten Laufzeiten, Stillstände und Qualitätsdaten, sodass sich Schwachstellen wie häufige Kurzstillstände oder lange Rüstzeiten gezielt identifizieren lassen.

Ja. Sie lässt sich unabhängig von der Zahl der Maschinen einsetzen, sodass auch kleinere Betriebe mit zwei oder drei Maschinen von einer automatischen Auswertung profitieren, ohne ein komplexes Gesamtsystem aufbauen zu müssen.

Da beide Module in BEOSYS auf derselben Datenbasis arbeiten, fließen erfasste Laufzeiten automatisch in den Auftragsfortschritt der Fertigungssteuerung ein, statt Daten manuell zwischen getrennten Systemen abzugleichen.

Meist beginnt man mit einer oder wenigen Schlüsselmaschinen und erweitert die Erfassung schrittweise auf den restlichen Maschinenpark, statt alle Maschinen gleichzeitig anzubinden. So lassen sich erste Erfahrungen sammeln, bevor der gesamte Betrieb umgestellt wird.

Das hängt von der Zahl der Maschinen und ihren vorhandenen Schnittstellen ab. Maschinen mit digitaler Schnittstelle lassen sich oft innerhalb weniger Tage anbinden, während ältere Maschinen ohne Schnittstelle zunächst mit Sensorik nachgerüstet werden müssen, was die Einführung insgesamt verlängert.

Auf Basis der erfassten Betriebsstunden lassen sich Wartungsintervalle in BEOSYS an die tatsächliche Beanspruchung einer Maschine anpassen, statt sich allein auf feste Kalendertermine zu verlassen. So lassen sich Wartungen gezielter planen, ohne Maschinen unnötig früh aus der Produktion zu nehmen.

Ja. Da alle Daten in BEOSYS zentral zusammenlaufen, lässt sich die Auslastung verschiedener Standorte oder Fertigungshallen auf einen Blick vergleichen, sodass freie Kapazitäten an einem Standort erkannt werden, bevor ein Auftrag an einem anderen auf Wartezeit gesetzt wird.

Die Zugriffsrechte lassen sich in BEOSYS je Rolle festlegen, sodass beispielsweise Schichtleitung, Instandhaltung und Geschäftsführung jeweils nur die für sie relevanten Auswertungen sehen, statt dass alle Daten für alle Mitarbeitenden gleichermaßen einsehbar sind.

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