ERP Einführung
ERP Einführung: in 6 Phasen zum laufenden System
Eine ERP-Einführung wirkt für viele Fertigungsbetriebe zunächst wie ein großes Wagnis: neue Abläufe, neue Software, mögliche Ausfälle im laufenden Betrieb. Aus der Erfahrung mit mehr als 600 Implementierungen seit 1986 weiß BEOSYS, worauf es bei einer ERP Einführung wirklich ankommt: ein klar strukturierter Ablauf in sechs Phasen, eine realistische Zeitplanung und feste Ansprechpartner, statt Sie mit der Umstellung allein zu lassen.
Die 6 Phasen einer ERP Einführung im Überblick
Auch wenn jedes Projekt anders verläuft, folgt eine ERP-Einführung bei BEOSYS in der Regel demselben roten Faden: Analyse und Anforderungsaufnahme, Konzept und Prozessdesign, Einrichtung und Customizing, Datenübernahme, Schulung der Mitarbeitenden sowie Go-Live und Begleitung im laufenden Betrieb. So wissen Sie von Anfang an, was in welcher Phase auf Sie zukommt, statt sich von Woche zu Woche zu hangeln.
Dauer & typische Fehler bei der ERP Einführung
Wie lange dauert eine ERP Einführung?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Die Dauer hängt von Betriebsgröße und Prozessen ab. Kleinere Fertigungsbetriebe sind bei BEOSYS oft nach wenigen Wochen startklar, bei größeren Produktionsunternehmen mit mehreren Standorten oder komplexerer Fertigung planen wir die Einführung in der Regel in Etappen, damit der laufende Betrieb nicht unterbrochen wird. Realistisch eingeplant werden sollten insbesondere die Phasen Datenübernahme und Schulung, hier entstehen in der Praxis die meisten Verzögerungen.
Typische Fehler bei der ERP-Einführung
Aus der Projektpraxis kennt BEOSYS die Stolperfallen, die eine ERP-Einführung unnötig verzögern: unklare Anforderungen zu Projektbeginn, ein zu knapp bemessener Zeitplan, unterschätzte Datenübernahme aus Altsystemen, zu wenig Zeit für die Schulung der Mitarbeitenden sowie ein fehlender interner Verantwortlicher für das Projekt. Wer diese Punkte von Anfang an mitdenkt, kommt deutlich entspannter durch die Umstellung.
Die einzelnen Phasen im Detail
Analyse und Anforderungsaufnahme: der erste Schritt jeder ERP Einführung
Am Anfang jeder ERP Einführung bei BEOSYS steht ein Gespräch, in dem wir uns Ihre bestehenden Abläufe in Kalkulation, Materialverwaltung und Fertigung genau ansehen, bevor irgendetwas umgestellt wird. Für einen Fertigungsbetrieb ohne eigene IT-Abteilung ist dieser erste Schritt oft der wichtigste, weil sich hier entscheidet, welche Bereiche später wie stark angepasst werden müssen.
Diese Phase dient auch dazu, realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit die folgenden Phasen tatsächlich beanspruchen werden, statt von vornherein einen zu knappen Zeitplan anzunehmen. Wer diesen Schritt überspringt oder zu kurz hält, riskiert genau die Verzögerungen, die eine ERP Einführung später unnötig in die Länge ziehen.
Konzept und Prozessdesign: wie aus Anforderungen ein Ablauf wird
Aus den in der Analyse gesammelten Anforderungen entsteht ein Konzept, das festlegt, wie Kalkulation, Materialverwaltung und Fertigungssteuerung künftig im ERP System zusammenspielen. Diese Phase entscheidet, wie nah sich das System an Ihre bestehenden Abläufe anlehnt und wo bewusst neue, einheitliche Prozesse eingeführt werden.
Für Sie als Kunde bedeutet das vor allem eines: Sie werden in diese Entscheidungen eingebunden, statt ein fertiges Konzept vorgesetzt zu bekommen. Das verlängert diese Phase etwas gegenüber einer reinen Standardinstallation, zahlt sich aber in der späteren Nutzung aus, weil das System zu Ihrem Betrieb passt und nicht umgekehrt.
Auch scheinbar kleine Entscheidungen aus dieser Phase, etwa wie Aufträge künftig angelegt oder Materialbestände geführt werden, wirken sich später im Tagesgeschäft spürbar aus.
Einrichtung und Customizing: das System wird auf Ihren Betrieb eingestellt
Auf Grundlage des Konzepts wird das ERP System eingerichtet: Die Kostenstellen für den Fertigungsleitstand, die Kalkulationsmodelle mit Staffelpreisen und die Abläufe in Kalkulation, Materialverwaltung und Fertigungssteuerung werden so eingestellt, wie sie in der Konzeptphase festgelegt wurden. Auch die Anbindung an bestehende Programme, etwa an die Lohn- oder Finanzbuchhaltung oder an CAD-Daten, wird in dieser Phase vorbereitet.
Customizing heißt bei einer ERP Einführung nicht, dass Software neu programmiert wird, sondern dass vorhandene Einstellungen und Module an Ihre Abläufe angepasst werden. Je genauer die Anforderungen aus der Analyse dokumentiert sind, desto zügiger läuft dieser Schritt, und desto weniger muss nach dem Go-Live nachgestellt werden.
Datenübernahme: der unterschätzte Schritt bei jeder ERP Implementierung
Bestehende Daten aus Excel-Listen, Insellösungen oder einem Vorgängersystem werden bei der ERP Einführung strukturiert übernommen, damit Sie nicht bei null anfangen müssen. In der Praxis ist dieser Schritt bei fast jeder ERP Implementierung aufwendiger als zunächst angenommen, weil sich über Jahre gewachsene Datenbestände selten ohne Bereinigung eins zu eins übertragen lassen.
Deshalb lohnt es sich, die Datenübernahme frühzeitig einzuplanen und nicht erst kurz vor dem geplanten Go-Live zu beginnen. Wer seine Altdaten bereits während der Analysephase sichtet und bereinigt, spart in dieser Phase spürbar Zeit und reduziert das Risiko späterer Verzögerungen.
Schulung der Mitarbeitenden als eigener Erfolgsfaktor
Eine ERP Einführung ist erst dann wirklich abgeschlossen, wenn die Mitarbeitenden im Tagesgeschäft sicher mit dem neuen System arbeiten. Deshalb ist die Schulung als eigene Phase im Ablauf vorgesehen, statt sie beiläufig neben dem laufenden Betrieb mitlaufen zu lassen.
Wie viel Schulungszeit tatsächlich nötig ist, hängt davon ab, wie viele Mitarbeitende beteiligt sind und wie unterschiedlich ihre bisherigen Arbeitsweisen waren. Wird diese Phase zu knapp bemessen, zeigt sich das später oft in Rückfragen und Unsicherheiten im laufenden Betrieb, die sich mit ausreichend Zeit für die Schulung von Anfang an vermeiden lassen.
Bewährt hat sich dabei eine Mischung aus allgemeiner Einführung in die Bedienung und gezielter Schulung für die jeweilige Abteilung, etwa Kalkulation, Materialverwaltung oder Fertigungssteuerung, statt einer einzigen Schulung für alle Mitarbeitenden gleichermaßen.
Go-Live und die Zeit danach
Der Go-Live markiert den Übergang vom alten zum neuen System, ist aber nicht der Abschluss der ERP Einführung. Gerade in den ersten Wochen nach der Umstellung zeigen sich Fragen, die sich im Vorfeld nicht vollständig absehen lassen, etwa zu Sonderfällen in der Kalkulation oder zu einzelnen Auftragsarten.
Deshalb begleiten wir Sie mit demselben festen Ansprechpartner auch über den Go-Live hinaus, statt Sie danach an ein anonymes Ticketsystem zu verweisen. So lassen sich Anpassungen zeitnah klären, während sich der laufende Betrieb auf das neue System einspielt.
7 Erfolgsfaktoren für eine gelungene ERP Einführung
Ob eine ERP-Einführung gelingt, entscheidet sich meist an denselben Stellschrauben, unabhängig von Branche oder Betriebsgröße. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren aus unserer Praxis:
Klare Anforderungen und Verantwortlichkeiten von Anfang an
Realistischer Zeitplan statt Umstellung an einem einzelnen Stichtag
Frühzeitige Bereinigung und Übernahme der Altdaten
Ausreichend Zeit für die Schulung der Mitarbeitenden
Schrittweise Einführung statt Big-Bang-Umstellung
Feste Ansprechpartner statt wechselnder Kontakte
Branchenerfahrung aus über 600 Implementierungen seit 1986
Für wen sich eine strukturierte ERP-Einführung besonders lohnt
Ob kleiner Fertigungsbetrieb mit wenigen Mitarbeitenden oder wachsendes Produktionsunternehmen mit mehreren Standorten: Eine strukturierte ERP-Einführung zahlt sich überall dort aus, wo bisher mit Excel, Zetteln oder mehreren Insellösungen gearbeitet wird. Da BEOSYS speziell für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau weiterentwickelt wird, bringt jede Einführung Erfahrung aus vergleichbaren Betrieben mit.
ERP Implementierung bei BEOSYS: Branchenerfahrung aus über 600 Projekten
Jede ERP Implementierung bei BEOSYS baut auf Projekten in Betrieben auf, die ähnlich arbeiten wie Ihrer. Typische Anforderungen an Kalkulation und Materialverwaltung müssen dadurch nicht bei jedem Projekt neu erarbeitet werden.
Für Ihren Betrieb bedeutet das, dass viele Fragen, die bei einer generischen ERP Implementierung erst während des Projekts auffallen würden, bei BEOSYS von Anfang an bekannt sind. Das verkürzt insbesondere die Analyse- und Konzeptphase gegenüber einem Anbieter ohne spezifische Erfahrung in Ihrer Branche.
So begleiten wir Ihr Team
Begleitung während und nach der Einführung
Eine ERP-Einführung endet für uns nicht mit dem Go-Live. Wir begleiten Sie mit festen Ansprechpartnern durch alle sechs Phasen und stehen auch danach für Rückfragen und Anpassungen zur Verfügung, praxisnah statt über ein anonymes Ticketsystem.
Das gilt unabhängig davon, ob eine Anpassung kurz nach dem Go-Live oder erst Monate später ansteht: Ihr Ansprechpartner kennt Ihren Betrieb bereits aus der Einführung und muss sich nicht erst neu einarbeiten.
Nach der ERP Einführung: laufende Unterstützung
Der laufende Betrieb bringt mit der Zeit neue Fragen mit sich: geänderte Abläufe in der Fertigung, neue Mitarbeitende, zusätzliche Auswertungen. Für solche Anpassungen bleibt nach der ERP Implementierung derselbe Kontakt zuständig, der Ihren Betrieb bereits aus dem Einführungsprojekt kennt.
Auch danach entwickelt sich BEOSYS als ERP System für Ihre Branche kontinuierlich weiter. Neue Anforderungen aus Ihrem Betrieb können so, unabhängig vom ursprünglichen Einführungsprojekt, in die weitere Zusammenarbeit einfließen.
Warum sich eine sorgfältige ERP Einführung langfristig auszahlt
Eine sorgfältig geplante ERP Einführung wirkt sich über den Go-Live hinaus aus: Wenn Daten von Anfang an sauber übernommen und Prozesse durchdacht abgebildet wurden, lassen sich spätere Erweiterungen oder Anpassungen deutlich leichter umsetzen. Wird dagegen bei der ERP Implementierung an der Analysephase gespart, zeigen sich die Folgen oft erst Monate später, wenn Auswertungen nicht zu den tatsächlichen Abläufen passen.
BEOSYS legt deshalb Wert darauf, sich für die Analyse- und Konzeptphase ausreichend Zeit zu nehmen, auch wenn dadurch der Projektstart etwas länger dauert als bei einer oberflächlichen Einführung. Die Erfahrung aus vielen Einführungsprojekten zeigt, dass sich dieser Aufwand am Anfang später auszahlt.
Dieser Zusammenhang gilt unabhängig von der Betriebsgröße: Auch bei kleineren Fertigungsbetrieben zeigt sich, dass eine sorgfältige Analysephase spätere Anpassungen seltener nötig macht.
Dat zeggen onze klanten:
Wanneer mogen wij u overtuigen van onze performance?
Planen Sie die Einführung eines ERP-Systems und möchten unnötige Verzögerungen von Anfang an vermeiden? Dann sollten wir uns Ihre ERP Einführung einmal genauer für Ihren Betrieb anschauen.
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Planen Sie die Einführung eines ERP-Systems und möchten unnötige Verzögerungen von Anfang an vermeiden? Dann sollten wir uns Ihre ERP Einführung einmal genauer für Ihren Betrieb anschauen.
Weitere Informationen
Die Begriffe ERP Implementierung und ERP Einführung werden im deutschsprachigen Raum meist synonym verwendet und beschreiben denselben Vorgang: den Weg von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb eines neuen ERP Systems. Wer sich unabhängig von BEOSYS zunächst allgemein informieren möchte, findet eine Einordnung im Wikipedia-Artikel zu Enterprise-Resource-Planning.
Für die Einführung bei BEOSYS spielt diese Wortwahl keine Rolle: Ob Sie von ERP Implementierung oder ERP Einführung sprechen, der Ablauf in den sechs Phasen bleibt derselbe, und Sie erhalten in beiden Fällen denselben festen Ansprechpartner durch das gesamte Projekt.
Eine ERP Implementierung ist mehr als das reine Aufspielen einer Software auf vorhandene Rechner. Sie umfasst die Analyse bestehender Abläufe in Kalkulation, Materialverwaltung und Fertigung, die Anpassung des Systems an diese Abläufe und die Übernahme vorhandener Daten aus Excel-Listen oder einem Vorgängersystem, bevor überhaupt mit der eigentlichen Nutzung begonnen wird.
Wird dieser Unterschied unterschätzt, entsteht oft der Eindruck, eine ERP Einführung sei nach wenigen Tagen abgeschlossen, weil die Software technisch läuft. Ob das System aber tatsächlich zu Ihrem Betrieb passt, zeigt sich erst, wenn Kalkulation, Materialverwaltung und Fertigungssteuerung im Tagesgeschäft zusammenspielen, und genau darauf ist der sechsstufige Ablauf bei BEOSYS ausgerichtet.
Analyse, Konzept, Einrichtung und Customizing, Datenübernahme, Schulung und Go-Live folgen bei BEOSYS demselben roten Faden, mit festen Ansprechpartnern statt wechselnden Kontakten durch alle Phasen hindurch.
Über 600 Implementierungen seit 1986 fließen in diesen Ablauf ein, viele davon bei Fertigungsbetrieben mit ähnlichen Anforderungen an Kalkulation, Materialverwaltung und Termintreue wie Ihr eigener Betrieb.
Wer eine ERP Implementierung plant, profitiert davon, sich schon vor dem eigentlichen Projektstart über einige Punkte Gedanken zu machen: welche Abteilungen betroffen sind, welche bestehenden Daten übernommen werden sollen und wer im eigenen Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Diese Vorüberlegungen verkürzen später die Analysephase, weil viele Informationen bereits vorliegen.
BEOSYS bespricht diese Punkte üblicherweise bereits im Erstgespräch, bevor die eigentliche ERP Einführung beginnt. So lässt sich frühzeitig einschätzen, wie umfangreich das Projekt für Ihren Betrieb tatsächlich wird, und der weitere Ablauf lässt sich realistisch planen.
Eine ERP Einführung ist ein einmaliges Projekt mit klarem Anfang und Ende, während die anschließende Pflege des Systems ein fortlaufender Prozess ist. Nach Abschluss der ERP Implementierung geht es vor allem darum, das System an neue Anforderungen anzupassen, etwa wenn sich Abläufe in der Fertigung ändern oder neue Mitarbeitende eingearbeitet werden müssen.
Diese Unterscheidung ist auch deshalb wichtig, weil sie hilft, den Aufwand richtig einzuschätzen: Die intensivste Phase liegt während der ERP Einführung selbst, während der laufende Aufwand danach deutlich geringer ausfällt, aber nicht bei null liegt.
Wer diesen Unterschied von Anfang an einplant, gerät nach dem Go-Live seltener in die Situation, laufende Anpassungen mit dem ursprünglichen Einführungsbudget zu verwechseln.
Ob man von ERP Einführung oder ERP Implementierung spricht: Für Ihren Betrieb zählt am Ende, dass das System zu den bestehenden Abläufen in der Fertigung passt und die beteiligten Mitarbeitenden es im Tagesgeschäft tatsächlich nutzen können. Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern ob der Ablauf von der ersten Analyse bis zur Begleitung im laufenden Betrieb zu Ihrem Betrieb passt.
BEOSYS begleitet diesen Prozess mit festen Ansprechpartnern von der ersten Anforderungsaufnahme bis über den Go-Live hinaus. Wer sich vorab mit den sechs Phasen einer ERP Einführung vertraut macht, weiß außerdem besser einzuschätzen, wann im eigenen Betrieb mit welchem Aufwand zu rechnen ist, und kann interne Ressourcen frühzeitig freihalten.
Eine ERP Einführung gelingt leichter, wenn intern klare Rollen feststehen. Neben einem internen Projektverantwortlichen, der als zentraler Ansprechpartner für BEOSYS dient, profitieren viele Betriebe davon, sogenannte Key User aus den wichtigsten Abteilungen wie Fertigung, Einkauf und Kalkulation frühzeitig einzubinden. Diese Personen kennen die bestehenden Abläufe am besten und können neue Prozesse im Tagesgeschäft mittragen. Diesen internen Key Usern steht während der gesamten ERP Implementierung ein fester Ansprechpartner auf Seiten von BEOSYS gegenüber, sodass Rückfragen nicht über wechselnde Kontakte laufen.
Wie viel Zeit die interne Projektleitung neben dem Tagesgeschäft investieren muss, hängt vom Umfang der ERP Einführung ab. Erfahrungsgemäß lohnt es sich, diese Rolle nicht nebenbei, sondern mit einem festen zeitlichen Budget einzuplanen, insbesondere während der Analyse und Konzeptphase, in denen viele Abstimmungen anfallen. BEOSYS unterstützt dabei mit strukturierten Terminen, sodass der Aufwand planbar bleibt und nicht unkontrolliert wächst.
Bevor eine ERP Einführung in den produktiven Betrieb geht, empfiehlt sich eine Testphase mit realen Daten aus Ihrem Betrieb. So lassen sich typische Abläufe, etwa von der Auftragserfassung bis zur Kalkulation, im neuen System durchspielen, bevor sie im Tagesgeschäft tatsächlich gebraucht werden. Auftretende Fragen können dann noch vor dem Stichtag geklärt werden, statt erst im laufenden Betrieb aufzufallen.
Diese Testphase ist auch deshalb Teil einer sorgfältigen ERP Implementierung, weil sie Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, sich mit der neuen Oberfläche vertraut zu machen, ohne unter dem Druck des laufenden Geschäfts zu stehen. Rückmeldungen aus dieser Phase fließen bei BEOSYS in die letzten Anpassungen vor dem Go-Live ein.
Eine ERP Einführung betrifft in der Regel mehrere Abteilungen gleichzeitig, weshalb regelmäßige, kurze Updates an alle Beteiligten hilfreich sind. Wenn Mitarbeitende frühzeitig wissen, was sich wann ändert und warum, sinkt erfahrungsgemäß der Widerstand gegenüber der Umstellung. Das gilt besonders in Fertigungsbetrieben, in denen viele Beschäftigte nicht täglich am Bildschirm arbeiten und Informationen daher aktiv weitergegeben werden müssen.
BEOSYS liefert im Rahmen der ERP Implementierung Schulungsunterlagen und Ansprechpartner, mit denen Sie diese interne Kommunikation unterstützen können. Wie genau die Information im Betrieb organisiert wird, etwa über Teambesprechungen oder Aushänge, bleibt dabei bei Ihnen, da Sie Ihren Betrieb und die gewohnten Kommunikationswege am besten kennen.
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Häufige Fragen zur ERP Einführung
Das hängt von der Betriebsgröße und den vorhandenen Prozessen ab. Kleinere Betriebe sind oft nach wenigen Wochen startklar, bei größeren Unternehmen mit mehreren Standorten planen wir die Einführung in der Regel in Etappen.
Analyse und Anforderungsaufnahme, Konzept und Prozessdesign, Einrichtung und Customizing, Datenübernahme, Schulung der Mitarbeitenden sowie Go-Live und Begleitung im laufenden Betrieb.
Am häufigsten verzögern unklare Anforderungen zu Projektbeginn, ein zu knapper Zeitplan, eine unterschätzte Datenübernahme und zu wenig Zeit für die Schulung der Mitarbeitenden das Projekt.
Ja. Wir planen die Einführung so, dass laufende Aufträge und die Fertigung nicht unterbrochen werden, bei Bedarf auch in mehreren Etappen statt an einem einzelnen Stichtag.