Beosys GmbH in Bocholt Duitsland

ERP System Bedeutung: Was ist ein ERP System?

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Eine kompakte Antwort auf die wichtigsten Fragen

Was ist ERP? Wer sich das fragt, bekommt hier eine kompakte Antwort: ERP steht für Enterprise Resource Planning und bezeichnet Software, die die zentralen kaufmännischen und technischen Abläufe eines Unternehmens in einem System bündelt. Bei BEOSYS bedeutet das für Fertigungsbetriebe konkret: Vom ersten Angebot über die Kalkulation bis zur Fertigung und Montage arbeitet ein ERP-System mit einer gemeinsamen Datenbasis, statt einzelne Abteilungen mit getrennten Insellösungen arbeiten zu lassen.

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Wofür steht die Abkürzung ERP?

ERP steht für Enterprise Resource Planning, auf Deutsch etwa Planung der Unternehmensressourcen. Der Begriff beschreibt Software, die Ressourcen wie Material, Personal, Kapital und Betriebsmittel so plant und verwaltet, dass ein Unternehmen sie effizient einsetzen kann. Eine ausführliche Einordnung der Begriffsgeschichte liefert der Wikipedia-Artikel zu Enterprise-Resource-Planning.

Bei BEOSYS ist ein ERP-System kein abstraktes Konzept, sondern die Software, mit der Fertigungsbetriebe im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, der Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau ihren gesamten Auftragsdurchlauf abbilden.

Was macht ein ERP-System konkret?

Ein ERP-System deckt nach dieser Definition alle kaufmännischen und technischen Bereiche eines Betriebs sowie die dazugehörigen Schnittstellen ab und ersetzt damit die getrennten Einzelprogramme, mit denen viele Abteilungen sonst nebeneinander arbeiten. Bei BEOSYS heißt das: Vertrieb, Kalkulation, Einkauf, Fertigung und Montage greifen auf dieselbe Datenbasis zu, statt Informationen mehrfach zu erfassen.

Für einen Fertigungsbetrieb bedeutet das im Alltag, dass eine Änderung an einer Position, etwa eine neue Kalkulation oder ein geänderter Liefertermin, an derselben Stelle sichtbar wird, an der auch die Fertigung und der Einkauf arbeiten.

Typische Module und Aufgaben eines ERP-Systems

Zu den typischen Aufgaben, die ein ERP-System wie BEOSYS abdeckt, gehören unter anderem die Erfassung von Kundenanfragen, die automatische Berechnung von Fertigungsdaten, Kalkulationsmodelle mit Staffelpreisen, ein Fertigungsleitstand mit Maschinenbelegungssteuerung, das Management des Fertigungsdurchlaufs, die Einbindung von Fremdfertigung sowie EDI-Schnittstellen zum Datenaustausch mit anderen Systemen.

Auch die Stückliste eines Auftrags mit hierarchischem Baugruppenaufbau und Zeichnungsnummer je Position sowie die Personalzeiterfassung gehören für viele Betriebe zum Aufgabenbereich eines ERP-Systems.

Ein Beispiel: der Weg eines Auftrags durch ein ERP-System

Ein Beispiel macht die ERP System Bedeutung greifbar: Bei BEOSYS begleitet ein ERP-System einen Auftrag vom ersten Angebot über die Kalkulation und Materialdisposition bis zur Fertigung in der Werkstatt und der Montage beim Kunden. Auch die Anbindung an CAD-Zeichnungen oder digitale Stücklisten lässt sich einbinden, sodass Daten aus der Konstruktion nicht ein zweites Mal erfasst werden müssen. Genau darin liegt die ERP System Bedeutung für Fertigungsbetriebe: Alle Schritte eines Auftrags laufen in einer einzigen Software zusammen.

Was ist ERP im Vergleich zu PPS, Warenwirtschaft und MES?

ERP und PPS: wie hängen die Begriffe zusammen?

PPS steht allgemein für Produktionsplanungs- und -steuerungssystem und bezeichnet den Teil einer Unternehmenssoftware, der speziell die Fertigungsplanung und -steuerung übernimmt, während ERP den gesamten Betrieb abdeckt. In der Praxis verschwimmt diese Trennung häufig: BEOSYS bezeichnet sein eigenes Angebot deshalb bewusst als ERP- und PPS-Software, weil die Produktionsplanung bei einem Fertigungsbetrieb kein separates System braucht, sondern Teil desselben ERP-Systems ist.

ERP und Warenwirtschaft: wo liegt der Unterschied?

Eine Warenwirtschaft, oft WaWi abgekürzt, verwaltet in erster Linie Wareneingang, Warenausgang und Lagerbestände, etwa im Handel. Ein ERP-System wie BEOSYS geht für Fertigungsbetriebe deutlich weiter: Neben Material und Lagerbeständen bildet es auch Kalkulation, Fertigungssteuerung, Auftragsabwicklung und Personalzeiterfassung ab. Für einen Fertigungsbetrieb mit eigener Konstruktion und Montage reicht eine reine Warenwirtschaft deshalb in der Regel nicht aus.

ERP und MES: wo liegt der Unterschied?

Ein MES, kurz für Manufacturing Execution System, erfasst in der klassischen Definition Maschinen- und Fertigungsdaten in Echtzeit direkt an der Maschine. BEOSYS deckt die dafür typischen Aufgaben, wie einen Fertigungsleitstand, die Maschinenbelegungssteuerung und die Verfolgung des Auftragsfortschritts, direkt im ERP-System ab. Für die meisten Fertigungsbetriebe reichen diese MES-Funktionen im ERP aus, nur bei sehr granularer Maschinendatenerfassung oder branchenspezifischen Zertifizierungen kann ein zusätzliches, eigenständiges MES-System sinnvoll bleiben.

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Warum ein spezialisiertes ERP-System und keine Standardsoftware

Fertigungsbetriebe arbeiten häufig projektbezogen: Jeder Auftrag, ob Einzelteil, Baugruppe oder Serienfertigung, hat eigene Stücklisten, eigene Materialien und oft eine eigene Arbeitsplanung. Diese Vielfalt lässt sich mit einer starren Standardsoftware kaum sauber abbilden. Deshalb ist ein spezialisiertes ERP-System wie BEOSYS für Fertigungsbetriebe häufig die bessere Wahl als generische Software, die an individuellen Fertigungsprozessen scheitert.

Für welche Fertigungsbetriebe die ERP System Bedeutung besonders greifbar wird

Ein ERP-System entfaltet seinen Nutzen besonders dort, wo Aufträge komplex und individuell sind: im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, der Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau. In all diesen Branchen setzt BEOSYS an, weil Aufträge selten identisch ablaufen und eine gemeinsame Datenbasis über Konstruktion, Kalkulation und Fertigung hinweg besonders viel Zeit spart.

Einzelfertigung, Kleinserie oder Serienfertigung: ERP für unterschiedliche Fertigungsarten

Ob Einzel-, Kleinserien- oder Serienfertiger: BEOSYS ist so ausgelegt, dass sich ein ERP-System an die jeweilige Fertigungsart anpasst, statt eine einzige starre Arbeitsweise vorzugeben. Ein Einzelfertiger mit wenigen, sehr individuellen Aufträgen braucht andere Auswertungen als ein Serienfertiger mit wiederkehrenden Stücklisten, beide arbeiten aber auf derselben ERP-Plattform.

ERP System Bedeutung für unterschiedlich große Fertigungsbetriebe

Die ERP System Bedeutung hängt auch von der Betriebsgröße ab, für die ein System gedacht ist. Ein kleiner Fertigungsbetrieb mit wenigen Mitarbeitern braucht in erster Linie eine übersichtliche Abbildung von Kalkulation, Auftrag und Fertigung, ohne von zu vielen Zusatzmodulen ausgebremst zu werden. Ein größerer Betrieb mit mehreren Kostenstellen und einer eigenen Konstruktionsabteilung benötigt dagegen genau die Tiefe, die ein Fertigungsleitstand mit Kostenstellenauslastung und eine detaillierte, hierarchische Stückliste bieten.

Auch hier gilt bei BEOSYS: Der Funktionsumfang wächst mit dem Betrieb mit, eine feste Ausbaustufe wird nicht vorgegeben. Was ist ERP für den eigenen, möglicherweise noch wachsenden Betrieb? Wer sich das fragt, sollte weniger auf die reine Definition schauen als darauf, ob sich ein System mit dem eigenen Auftragsvolumen und der eigenen Fertigungstiefe mitentwickeln kann.

Der Fertigungsleitstand und die Stückliste: ERP System Bedeutung in der Fertigung

Der Fertigungsleitstand: ein zentrales Modul im ERP-System

Ein Fertigungsleitstand gehört bei vielen ERP-Systemen zu den wichtigsten Werkzeugen, um den laufenden Betrieb fortlaufend im Blick zu behalten. Bei BEOSYS ist ein dynamischer Fertigungsleitstand Teil des Systems. Er macht die Auslastung einzelner Kostenstellen sichtbar, etwa für Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Zuschnitt, Kantung, Schleifen, Fügen, Montage, Qualitätssicherung und Versand.

Für die Praxis bedeutet das: Statt am Ende eines Tages mühsam zusammenzutragen, wo ein Auftrag gerade steht, sehen Planung und Fertigung auf einen Blick, welche Kostenstelle ausgelastet ist und wo ein Engpass entsteht. Dieser Leitstand ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die ERP System Bedeutung in der Praxis konkretisiert: nicht als abstraktes Verwaltungswerkzeug, sondern als tägliches Steuerungsinstrument für die Fertigung selbst. Wer nur die reine Definition kennt, unterschätzt leicht, wie viel operative Detailarbeit hinter einem gut eingerichteten ERP-System steckt.

Die Stückliste im Detail: mehr als eine einfache Teileliste

Eine Stückliste ist im ERP-Kontext weit mehr als eine reine Aufzählung von Teilen. Bei BEOSYS zeigt die Stückliste eines Auftrags einen hierarchischen Baugruppenaufbau, bei dem übergeordnete Baugruppen ihre untergeordneten Positionen abbilden, ergänzt um eine Zeichnungsnummer je Position. Zusätzlich lassen sich einzelne Fertigungsschritte wie Konstruktion, Zuschnitt, Drehen, Fräsen, Schweißen und Montage direkt an den jeweiligen Positionen hinterlegen.

Diese Detailtiefe erklärt, warum die ERP System Bedeutung für Fertigungsbetriebe eine andere ist als für den reinen Handel: Eine Stückliste im Maschinenbau oder Anlagenbau bildet nicht nur ab, was bestellt wird, sondern auch, wie und in welcher Reihenfolge ein Bauteil entsteht, von der Konstruktionszeichnung bis zur fertigen Baugruppe. Für Betriebe mit eigener Konstruktion ist genau das der Unterschied zwischen einer einfachen Teileliste und einem echten ERP-System.

Auftragsdurchlauf, Fremdfertigung und EDI

ERP-System und Auftragsdurchlauf: ein Beispiel aus dem Alltag

Was ist ein ERP System im Alltag eines Fertigungsbetriebs? Um das zu verstehen, hilft ein zweites, etwas anderes Beispiel als der reine Auftragsdurchlauf: die Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Fertigung. Meldet die Fertigung einen zusätzlichen Materialbedarf für eine Baugruppe, muss der Einkauf diese Information nicht per E-Mail oder Zuruf erhalten, sondern sieht sie direkt im gemeinsamen System, verknüpft mit dem betroffenen Auftrag und der zugehörigen Position in der Stückliste.

Genau diese Verzahnung unterschiedlicher Abteilungen über dieselbe Datenbasis ist der praktische Kern der ERP System Bedeutung: weniger Rückfragen, weniger doppelt erfasste Informationen und eine Fertigung, die auf denselben Stand zugreift wie Einkauf, Vertrieb und Kalkulation.

Fremdfertigung und EDI: Datenaustausch über die eigenen Betriebsgrenzen hinaus

Ein weiterer Baustein der ERP System Bedeutung zeigt sich dort, wo ein Auftrag die eigenen Betriebsgrenzen verlässt. Viele Fertigungsbetriebe vergeben einzelne Arbeitsschritte an externe Partner, etwa eine Oberflächenbehandlung oder einen speziellen Zuschnitt, den der eigene Betrieb nicht selbst anbietet. BEOSYS bildet diese Einbindung von Fremdfertigung direkt im ERP-System ab, statt sie außerhalb des Systems in separaten Listen zu verwalten.

Ergänzt wird das durch EDI-Schnittstellen, über die sich Daten elektronisch mit anderen Systemen austauschen lassen, etwa mit Lieferanten oder Kunden, die selbst ein eigenes ERP-System einsetzen. Für die Praxis bedeutet das: Ein Auftrag, der teilweise extern gefertigt wird, bleibt im eigenen System nachvollziehbar, ohne dass Status und Termine manuell zwischen mehreren Systemen abgeglichen werden müssen. Auch das gehört zu einer vollständigen Antwort auf die Frage, was ein ERP-System für einen Fertigungsbetrieb mit vielen externen Partnern eigentlich leisten muss. So reicht die ERP System Bedeutung über den eigenen Betrieb hinaus bis zu Lieferanten und Fertigungspartnern.

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Technische Basis: wie ein modernes ERP-System bereitgestellt wird

Technisch läuft BEOSYS auf einer Microsoft SQL-Datenbank unter Windows, in Teilen je nach Notwendigkeit auch im Browser auf Desktoprechnern, PDA, Tablet oder Handy.

Grenzen und Auswahlkriterien eines ERP-Systems

Was ein ERP-System nicht automatisch mitbringt

Ein ERP-System deckt nicht zwangsläufig jeden angrenzenden Bereich vollständig ab. Bei der Personalzeiterfassung erfasst und strukturiert BEOSYS beispielsweise die Arbeitszeiten und übergibt sie per Schnittstelle an die bestehende Lohn- oder Finanzbuchhaltung des Kunden, die eigentliche Lohnabrechnung bleibt aber Aufgabe der spezialisierten Abrechnungssoftware. Diese Abgrenzung gehört für uns zu einer ehrlichen Antwort auf die Frage nach der ERP System Bedeutung.

Auswahlkriterien: worauf Fertigungsbetriebe bei einem ERP-System achten sollten

Wer sich mit der ERP System Bedeutung für den eigenen Betrieb beschäftigt, landet früher oder später bei der Frage, welches System tatsächlich passt. Für Fertigungsbetriebe zählen dabei andere Kriterien als für einen reinen Handelsbetrieb: Wichtig sind Schnittstellen zu bestehender Lohn- und Finanzbuchhaltung, die Möglichkeit zur Einbindung von Fremdfertigung sowie ein Zugriff, der nicht auf einen einzelnen Büro-PC beschränkt ist.

BEOSYS erfüllt dieses Kriterium mit Clients an den Arbeitsplätzen in Büro und Fertigung sowie der mobilen Zeiterfassung für Monteure und Servicemitarbeiter beim Kunden. Ebenso wichtig ist die Flexibilität für unterschiedliche Fertigungsarten: Ein System, das nur auf Serienfertigung ausgelegt ist, wird einem Einzelfertiger mit wechselnden Baugruppen nicht gerecht, und umgekehrt. Wer diese Kriterien vor der Einführung klärt, versteht die ERP System Bedeutung für den eigenen Betrieb deutlich konkreter als über eine reine Lehrbuchdefinition.

BEOSYS als ERP-System-Anbieter: langjährige Erfahrung aus der Praxis

Die ERP System Bedeutung für einen Fertigungsbetrieb hängt auch davon ab, wer das jeweilige System anbietet und wie viel praktische Erfahrung aus dem Maschinenbau und der Metallbearbeitung tatsächlich eingeflossen ist. BEOSYS wurde 1986 gegründet, zunächst in Isselburg/Werth, ab 1992 in Hamminkeln und seit dem Jahr 2000 mit Sitz in Bocholt. Neben Bocholt ist BEOSYS heute auch an weiteren Standorten vertreten, unter anderem in Seevetal, Würzburg und Leipzig. Über 600 Unternehmen nutzen BEOSYS als ERP-System, überwiegend aus den Branchen Maschinenbau, Blechbearbeitung, Zerspanung, Anlagenbau und Werkzeugbau.

Diese Ausrichtung auf Fertigungsbetriebe zeigt sich auch daran, wie die einzelnen Module aufgebaut sind, vom Fertigungsleitstand über die Stückliste bis zur Einbindung von Fremdfertigung und EDI-Schnittstellen. Wer die ERP System Bedeutung für den eigenen Betrieb einordnen möchte, kann deshalb auch prüfen, ob ein Anbieter aus der eigenen Branche kommt oder ob ein System nachträglich aus einer allgemeinen Warenwirtschaft heraus für die Fertigung angepasst wurde. Diese jahrzehntelange Praxisnähe unterscheidet ein Fertigungs-ERP wie BEOSYS von einer Konzernsoftware, die zunächst für ganz andere Branchen entwickelt und erst später auf die Fertigung übertragen wurde.

Beratung zur ERP System Bedeutung im eigenen Betrieb

Da sich die ERP System Bedeutung von Betrieb zu Betrieb unterscheidet, je nach Fertigungstiefe, Auftragsstruktur und vorhandener Software, lohnt sich vor einer Entscheidung meist ein persönliches Gespräch. BEOSYS bietet dazu eine unverbindliche Beratung an, in der die eigene Auftragsabwicklung, die Kalkulation und die vorhandenen Schnittstellen zu Lohn- und Finanzbuchhaltung besprochen werden, bevor ein konkretes Konzept für die Einführung entsteht. Auf dieser Grundlage lässt sich auch besser einschätzen, welche Module aus dem oben beschriebenen Funktionsumfang, etwa Fertigungsleitstand, Stückliste oder Anbindung von Fremdfertigung, für den eigenen Betrieb tatsächlich relevant sind und welche zunächst zurückgestellt werden können.

ERP System Bedeutung kurz zusammengefasst

Kurz zusammengefasst: ERP steht für Enterprise Resource Planning und bezeichnet eine Software, die Auftragsabwicklung, Kalkulation, Fertigungssteuerung und weitere Bereiche eines Fertigungsbetriebs in einer gemeinsamen Datenbasis bündelt. Anders als eine reine Warenwirtschaft oder ein isoliertes PPS- oder MES-System deckt ein ERP-System wie BEOSYS diesen gesamten Ablauf ab, angepasst an Einzel-, Kleinserien- und Serienfertiger im Maschinenbau, der Blechbearbeitung, der Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau. Wer sich fragt: Was ist ein ERP System für den eigenen Betrieb? Die Antwort liegt damit in der Praxis der Fertigung, nicht nur in der Definition.

Patrick Roessing, Ansprechpartner bei BEOSYS GmbH in Bocholt

Wanneer mogen wij u overtuigen van onze performance?

Jetzt wissen Sie, was ein ERP-System bedeutet und welche Aufgaben es übernimmt. Möchten Sie sehen, wie das konkret für Ihren Fertigungsbetrieb aussieht? Dann sollten wir uns Ihre Anforderungen einmal genauer anschauen.

Patrick Roessing, BEOSYS GmbH
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Patrick Roessing, BEOSYS GmbH

Weitere Informationen

Sind die Bedeutung und der Funktionsumfang eines ERP-Systems geklärt, stellt sich meist die Frage nach der Einführung im eigenen Betrieb. Wie eine ERP Einführung bei BEOSYS in der Praxis abläuft, beschreiben wir ausführlich auf unserer Seite zur ERP-Einführung.

Der Begriff Enterprise Resource Planning hat sich seit den 1990er-Jahren aus einfacheren Vorläufern entwickelt. Ursprünglich standen reine Warenwirtschaftssysteme und Systeme zur Materialbedarfsplanung im Vordergrund, die vor allem Lagerbestände, Bestellmengen und Wareneingänge verwalteten. Mit zunehmender Digitalisierung der Betriebe wuchsen diese Systeme zu umfassenderen Lösungen heran, die neben der reinen Materialwirtschaft auch Finanzen, Personal, Vertrieb und Fertigung abbilden. Aus dieser Entwicklung hat sich die heutige ERP System Bedeutung ergeben: ein einzelnes System, das den gesamten Betrieb statt nur einzelner Abteilungen abdeckt.

Bei BEOSYS zeigt sich dieser Wandel ganz praktisch darin, dass Vertrieb, Kalkulation, Einkauf, Fertigung und Montage auf derselben Datenbasis arbeiten, statt mit mehreren getrennten Insellösungen zu jonglieren. Was ist ERP im Unterschied zu einer klassischen Warenwirtschaft aus den Anfängen der Branche? Wer sich das fragt, findet die Antwort genau in diesem erweiterten, abteilungsübergreifenden Funktionsumfang. Gerade für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau oder Anlagenbau war dieser Schritt entscheidend, weil einzelne Abteilungen zuvor häufig mit eigenen, unverbundenen Tabellen und Karteien arbeiteten.

Wer sich in die ERP System Bedeutung einarbeitet, stößt schnell auf eine Reihe verwandter Abkürzungen, die sich leicht verwechseln lassen. PPS steht für Produktionsplanungs- und -steuerungssystem und deckt die reine Fertigungsplanung ab, während ERP den gesamten Betrieb umfasst. Eine Warenwirtschaft, kurz WaWi, konzentriert sich auf Wareneingang, Warenausgang und Lagerbestände. Ein MES, kurz für Manufacturing Execution System, erfasst klassischerweise Maschinendaten in Echtzeit direkt an der Anlage.

Bei BEOSYS sind die für Fertigungsbetriebe wichtigsten Aufgaben aus PPS und MES bereits Teil des ERP-Systems, etwa über den Fertigungsleitstand und die Maschinenbelegungssteuerung. Wer diese Begriffe einmal klar voneinander abgegrenzt hat, versteht auch schneller, was ein ERP-System im eigenen Betrieb tatsächlich leisten muss, und wo eine reine Zusatzsoftware für einzelne Teilbereiche ausreichen würde.

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Häufige Fragen: Was ist ein ERP System?

ERP steht für Enterprise Resource Planning und bezeichnet Software, die zentrale kaufmännische und technische Abläufe eines Unternehmens in einem System bündelt.

PPS steht für Produktionsplanungs- und -steuerungssystem und deckt ursprünglich nur die Fertigungsplanung ab. BEOSYS bündelt beides in einem System und nennt sein Angebot deshalb bewusst ERP- und PPS-Software.

Eine Warenwirtschaft verwaltet vor allem Wareneingang, Warenausgang und Lagerbestände. Ein ERP-System wie BEOSYS deckt zusätzlich Kalkulation, Fertigungssteuerung, Auftragsabwicklung und Personalzeiterfassung ab.

Nein. Ein MES erfasst klassischerweise Maschinendaten in Echtzeit. BEOSYS deckt die dafür typischen Aufgaben wie Leitstand und Maschinenbelegungssteuerung direkt im ERP ab, ein separates MES kann bei sehr granularer Datenerfassung trotzdem sinnvoll bleiben.

Besonders für Fertigungsbetriebe mit individuellen Aufträgen im Maschinenbau, in der Blechbearbeitung, der Zerspanung, im Anlagenbau und im Werkzeugbau, unabhängig davon, ob sie Einzelstücke, Kleinserien oder Serien fertigen.