Beosys GmbH in Bocholt

Fertigungstypen

Beosys GmbH in Bocholt

Fertigungstypen mit BEOSYS steuern

Kaum ein Betrieb der Metallverarbeitung fertigt nur eine einzige Art von Aufträgen: Neben wiederkehrenden Serien laufen oft gleichzeitig individuelle Einzelaufträge durch dieselbe Fertigung. Wird nicht klar zwischen den unterschiedlichen Fertigungstypen unterschieden, passt weder die Planung noch die Kalkulation wirklich zu den tatsächlichen Anforderungen des jeweiligen Auftrags. Ein System, das diese Vielfalt von Anfang an mitdenkt, sorgt dafür, dass jeder Auftrag mit der passenden Logik geplant und kalkuliert wird.

Beosys GmbH in Bocholt

BEOSYS für unterschiedliche Fertigungstypen

BEOSYS wird seit 1986 gezielt für die Anforderungen der Metallverarbeitung weiterentwickelt und heute von mehr als 600 Unternehmen eingesetzt. Ob Serienfertigung, Auftragsfertigung oder eine Mischung aus beidem: BEOSYS bildet die verschiedenen Arten der Fertigung im selben System ab, sodass ein Betrieb nicht für jede Auftragsart eine eigene Insellösung benötigt.

Funktionen im Detail

Was Fertigungstypen unterscheidet

Fertigungstypen beschreiben, wie ein Betrieb seine Produktion organisiert, insbesondere in Bezug auf Stückzahl, Wiederholung und Variantenvielfalt eines Erzeugnisses. Wie diese Einteilung fachlich vorgenommen wird, beschreibt der entsprechende Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia. Für die tägliche Praxis zählt vor allem, dass sich Planung, Kalkulation und Materialbeschaffung je nach Art der Fertigung deutlich unterscheiden und ein System diese Unterschiede berücksichtigen muss, statt alle Aufträge über einen Kamm zu scheren.

Serienfertigung: wiederkehrende Produkte in großer Stückzahl

Bei dieser Fertigungsart wird ein weitgehend gleichbleibendes Produkt wiederholt in größerer Stückzahl hergestellt. Arbeitspläne, Stücklisten und Rüstvorgänge lassen sich einmal festlegen und danach immer wieder verwenden, was Planung und Kalkulation deutlich vereinfacht. Die größte Herausforderung bei einer solchen Serie liegt meist darin, Maschinenkapazitäten optimal auszulasten und Rüstzeiten zwischen ähnlichen Aufträgen zu minimieren, statt bei jedem Durchlauf erneut von vorne zu planen.

Auftragsfertigung: individuell nach Kundenwunsch

Diese Fertigungsart entsteht dagegen erst, wenn eine konkrete Kundenanfrage vorliegt, und richtet sich meist nach individuellen Vorgaben. Jeder Auftrag kann eigene Maße, Materialien oder Bearbeitungsschritte mitbringen, wodurch sich Arbeitspläne seltener wiederverwenden lassen. Für eine solche individuelle Fertigung braucht es deshalb eine Kalkulation, die auch bei wechselnden Anforderungen zuverlässig funktioniert, statt sich nur auf wiederkehrende Standardwerte zu verlassen.

Einzelfertigung als besondere Ausprägung

Ein Einzelstück, das genau einmal in dieser Form entsteht, stellt die individuelle Fertigung vor die größte Herausforderung: Es gibt keine Vergangenheit, aus der sich Erfahrungswerte ableiten lassen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Kalkulation auf Basis von Material, Bearbeitungszeit und Maschinenkosten, damit auch ein einmaliges Produkt am Ende wirtschaftlich bleibt.

Kleinserienfertigung zwischen Einzelstück und großer Serie

Viele Betriebe bewegen sich zwischen den beiden Extremen: Eine Kleinserie liegt vor, wenn ein Produkt zwar mehrfach, aber nur in begrenzter Stückzahl hergestellt wird. Hier lohnt sich häufig ein gewisser Aufwand für die Vorbereitung von Arbeitsplänen, ohne dass sich die vollständige Standardisierung einer großen Serie rechnet. Ein flexibles System muss beide Enden dieser Bandbreite unterstützen können.

Losgröße als entscheidender Faktor

Die gewählte Losgröße wirkt sich unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit eines Auftrags aus. Eine kleine Losgröße verursacht anteilig höhere Rüstkosten, eine zu große Losgröße bindet dagegen unnötig Kapital in Lagerbeständen. Wird die Menge je Auftrag bewusst und auf Basis realistischer Daten gewählt, lässt sich ein guter Mittelweg zwischen Rüstaufwand und Lagerkosten finden.

Parallele Auftragsarten im selben Betrieb

In der Praxis laufen unterschiedliche Auftragsarten häufig gleichzeitig durch dieselben Maschinen und Arbeitsplätze. Ein Auftrag aus einer laufenden Serie kann direkt neben einem Einzelauftrag in der Warteschlange stehen, und beide konkurrieren um dieselben Kapazitäten. Eine Planung, die diese Vielfalt berücksichtigt, sorgt dafür, dass keine Auftragsart systematisch benachteiligt wird.

Passende Software

Warum eine passende Software beide Welten abdecken muss

Eine Software, die nur auf wiederkehrende Serien ausgelegt ist, stößt bei individuellen Aufträgen schnell an ihre Grenzen, und umgekehrt gilt dasselbe für rein kundenindividuelle Fertigung. BEOSYS bildet beide Welten in derselben Planung ab, sodass ein Betrieb nicht zwischen zwei getrennten Systemen wechseln muss, je nachdem, welche Auftragsart gerade anliegt.

Kalkulation je nach Art der Fertigung

Auch die Kalkulation unterscheidet sich deutlich: Bei wiederkehrenden Serien lassen sich Kosten über viele Wiederholungen verteilen, während bei kundenindividuellen Aufträgen jeder Fall für sich betrachtet werden muss. Eine gute Kalkulationsgrundlage berücksichtigt diese Unterschiede automatisch, statt ein einheitliches Schema über alle Aufträge zu legen.

Planung und Steuerung je Auftragsart

Auch die Fertigungssteuerung profitiert davon, wenn bekannt ist, welche Art von Auftrag gerade vorliegt. Wiederkehrende Aufträge aus einer Serie lassen sich vorausschauend einplanen, während individuelle Aufträge häufig kurzfristiger reagieren müssen. Ein System, das beide Sichtweisen unterstützt, erleichtert die tägliche Planung erheblich.

Schnittstelle zwischen Konstruktion und laufender Fertigung

Gerade bei kundenindividuellen Aufträgen entsteht die Konstruktion oft erst kurz vor Fertigungsbeginn. Ist die Konstruktion direkt mit der Arbeitsvorbereitung verbunden, lassen sich neu erstellte oder angepasste Zeichnungen ohne Verzögerung in die laufende Planung übernehmen, statt zunächst mühsam von einer Abteilung in die nächste übertragen zu werden. Bei wiederkehrenden Serien spielt dieser Punkt eine kleinere Rolle, da die zugrunde liegenden Unterlagen bereits vorliegen und lediglich erneut verwendet werden müssen.

Personaleinsatz je Auftragsart planen

Wiederkehrende Aufträge lassen sich oft mit eingespielten Teams und bekannten Abläufen bearbeiten, während kundenindividuelle Aufträge häufiger spezielles Wissen einzelner Fachkräfte erfordern. Wer diesen Unterschied bei der Personalplanung berücksichtigt, vermeidet, dass ausgerechnet die Mitarbeiter mit besonderer Erfahrung ständig zwischen völlig unterschiedlichen Aufgaben wechseln müssen, statt sich auf die Aufträge konzentrieren zu können, für die ihre Erfahrung am meisten zählt.

Materialbeschaffung je Auftragsart

Auch der Einkauf muss wissen, welche Art von Auftrag gerade anliegt. Für wiederkehrende Serien lässt sich Material meist vorausschauend disponieren, weil der Bedarf über mehrere Durchläufe hinweg bekannt ist. Bei kundenindividuellen Aufträgen dagegen steht der genaue Materialbedarf oft erst kurz vor Fertigungsbeginn fest, sodass eine schnelle Beschaffung wichtiger wird als eine langfristige Vorausplanung. Ein System, das beide Situationen unterscheidet, hilft dabei, Kapital nicht unnötig in Lagerbeständen zu binden, ohne bei individuellen Aufträgen in Lieferverzögerungen zu geraten.

Qualitätssicherung bei wiederkehrenden und individuellen Aufträgen

Auch die Qualitätssicherung unterscheidet sich je nach Auftragsart. Bei einer laufenden Serie lassen sich Prüfpläne einmal festlegen und über viele Wiederholungen hinweg anwenden, während bei einem Einzelauftrag oft jeder Prüfschritt neu durchdacht werden muss. Ein System, das Prüfergebnisse unabhängig von der Auftragsart zentral dokumentiert, erleichtert es, bei Rückfragen schnell auf die passenden Angaben zuzugreifen, unabhängig davon, ob es sich um Fertigungstypen mit hoher Wiederholung oder um einmalige Aufträge handelt.

Skalierbar bei wachsender Variantenvielfalt

Je mehr unterschiedliche Auftragsarten und Varianten ein Betrieb gleichzeitig bedient, desto wichtiger wird eine zentrale Übersicht. Ein System, das von Anfang an für eine wachsende Zahl an Auftragsarten ausgelegt ist, bleibt auch dann noch übersichtlich, wenn sich das Auftragsspektrum in den kommenden Jahren weiter verbreitert.

Einführung im laufenden Betrieb

Eine neue Planungslogik muss nicht sofort für alle Bereiche gleichzeitig eingeführt werden. Viele Betriebe beginnen mit einem einzelnen Bereich, etwa den wiederkehrenden Serien, sammeln dort erste Erfahrungen und weiten die neue Vorgehensweise danach schrittweise auf individuelle Aufträge und weitere Bereiche aus, statt den gesamten Betrieb auf einmal umzustellen.

 

Fertigungstypen: Serienfertigung und Auftragsfertigung mit BEOSYS

Vorteile einer passenden Abbildung aller Auftragsarten auf einen Blick

Mit BEOSYS erhalten Sie diese Vorteile:

Wiederkehrende Serien und individuelle Aufträge in einem gemeinsamen System
Realistische Kalkulation je Auftragsart statt einheitlichem Schema
Bessere Auslastung trotz wechselnder Anforderungen
Flexibilität für Kleinserien zwischen Einzelstück und großer Serie
Übersicht auch bei wachsender Variantenvielfalt

Planen Sie wiederkehrende Serien und individuelle Aufträge in einem System, sehen Sie sofort, welche Auftragsart gerade wo läuft.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu BEOSYS und lassen Sie sich zeigen, wie sich Ihre unterschiedlichen Fertigungstypen in einem gemeinsamen System abbilden lassen. Wir zeigen Ihnen gern anhand konkreter Beispiele, wo sich die größten Verbesserungen erzielen lassen.

Das sagen unsere Kunden:
Mit BEOSYS ist in meinen Fertigungsbetrieben ein durchgängiger Workflow entstanden. Die Fertigungssteuerung liefert mir alle Informationen in Echtzeit. Das Controlling stellt mir alle Daten zur ständigen Optimierung meiner Prozesse zur Verfügung.
Josef Eisele
Geschäftsleitung Edelstahl-Mechanik GmbH
Bewertet mit 5 von 5
Patrick Roessing, Ansprechpartner bei BEOSYS GmbH in Bocholt

Wann dürfen wir Sie von unserer Leistung überzeugen?

Sie denken über den Einsatz einer ERP Software nach? Dann lassen Sie uns in Kontakt treten.

Patrick Roessing, BEOSYS GmbH
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Aktuelle News und Informationen zur BEOSYS GmbH

BEOSYS auf der Fakuma 2026

Vom 12. bis 16. Oktober 2026 sind wir auf der 30. Fakuma in Friedrichshafen, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung.

BEOSYS auf der EUROBLECH 2026

Vom 20. bis 23. Oktober 2026 nehmen wir in Hannover an der EuroBLECH 2026 teil – der 28. internationalen Technologiemesse...

BEOSYS auf der FMB 2026

Treffen Sie BEOSYS auf der FMB 2026: 03.11.2026 – 05.11.2026 Innovatives ERP-System für den Maschinenbau.

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Häufige Fragen zu Fertigungstypen

Fertigungstypen beschreiben, wie ein Betrieb seine Produktion organisiert, insbesondere hinsichtlich Stückzahl, Wiederholung und Variantenvielfalt eines Erzeugnisses, etwa Einzelfertigung, Kleinserienfertigung, Serienfertigung oder Massenfertigung.

Bei der Serienfertigung wird ein weitgehend gleichbleibendes Produkt wiederholt in größerer Stückzahl hergestellt, während die Auftragsfertigung erst mit einer konkreten, meist individuellen Kundenanfrage entsteht.

Ja. In der Praxis laufen wiederkehrende Serien und individuelle Aufträge häufig parallel durch dieselben Maschinen, weshalb ein System beide Sichtweisen gleichzeitig unterstützen sollte.

Eine kleine Losgröße verursacht anteilig höhere Rüstkosten, eine zu große Losgröße bindet unnötig Kapital in Lagerbeständen, weshalb ein bewusst gewählter Mittelweg wichtig ist.

Sie liegt zwischen Einzelfertigung und großer Serie: Ein Produkt wird mehrfach, aber nur in begrenzter Stückzahl hergestellt, sodass sich ein gewisser Planungsaufwand lohnt, ohne die vollständige Standardisierung einer großen Serie zu erreichen.

Bei wiederkehrenden Serien lassen sich Kosten über viele Wiederholungen verteilen, während bei individuellen Aufträgen jeder Fall einzeln und ohne Vergleichswerte kalkuliert werden muss.

Ja. Auch reine Einzelfertigung profitiert von einer sorgfältigen Kalkulation auf Basis von Material, Bearbeitungszeit und Maschinenkosten, auch wenn keine Erfahrungswerte aus vorherigen Wiederholungen vorliegen.

Bei kundenindividuellen Aufträgen entsteht die Konstruktion oft erst kurz vor Fertigungsbeginn, weshalb eine direkte Anbindung an die Arbeitsvorbereitung Verzögerungen beim Planungsstart vermeidet.

BEOSYS wird lokal bei Ihnen im Haus installiert. In Zukunft ist bei Bedarf alternativ der Betrieb auf Servern im Rechenzentrum von BEOSYS möglich. Die mobile Zeiterfassung für Monteure und Servicemitarbeiter läuft als Cloud-Service. Die passende Lösung für Ihre IT-Infrastruktur klären Sie direkt mit BEOSYS.

Nein. Ein schrittweiser Einstieg über einen einzelnen Bereich, etwa die wiederkehrenden Serien, hat sich in der Praxis bewährt und lässt sich danach nach und nach auf weitere Bereiche ausweiten.